Trucker wollte sich auf sein Navi verlassen und landete im Wald

Erst verfahren dann den LKW fest gefahren

Gittersdorf. Eine wahre Pechsträne hatte in den frühen Morgenstunden der Fahrer eines 40 Tonnen Lastzuges aus Borken. Sein Ziel war das Gelände einer Spedition in Neuenstein. Den Weg kannte er nicht, darum verließ er sich völlig auf sein Navigationssystem und landete prompt in einem Wald zwischen Gittersdorf und der Langen Heide.

Verwunderlich nur, dass er auch nicht stutzig wurde, als er an zwei Verbotsschildern für LKWs und einem Schild mit der Begrenzung auf 7,5t vorbei fuhr. Als er seinen Irrtum bemerkte, war er schon mitten in einem Wald. Bei dem Versuch, an einer Weggabelung den Laster mit Anhänger zu wenden, fuhr er sich dann natürlich auch fest. Nach einiger Zeit und mithilfe der Polizei, die sich bei der Hilfsaktion auch mit dem Streifenwagen fest fuhr, wurde der Laster von einem Holzrücker frei gezogen.

Nun musste der gute Mann jedoch noch einige hundert Meter in den Wald hinein fahren, um besser wenden zu können. Aber auch hier war der Boden noch entweder total matschig, oder völlig vereist. Und so kam was kommen musste, er rutschte und fuhr sich wieder fest, wobei sich der Anhänger gefährlich zur Seite neigte. Wieder musste der Holzrücker zur Hilfe kommen und nach mehreren Rangiervorgängen war der LKW endlich frei und konnte mit ca. 4 Stunden Verspätung seine Fahrt zum Speditionshof fortsetzen. (JK)

Brummi auf Irrweg im Neuensteiner Wald

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