Informationen zum Thema Wärmedämmug

Steinzeitlicher Jahresstart in Hausen mit Mammutblut am Feuer

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Steinzeittreffen: Heinz-Jürgen Kotz, Karin und Klaus Fey (hinten von links) zeigten in Hausen am Sonntag an einer Rekonstruktion wie Wärmedämmung vor vielen Tausend Jahren aussah. Vorne von links; Steinzeitfreund Uwe Bickert und Fachwerkexperte Dr. Georg Ritter.

Hausen - Zum stimmungsvollen Jahresauftakt hatten auch dieses Jahr wieder die Steinzeitfreunde nach Hausen eingeladen, wo es neben allerlei Leckereien auch Informationen gab.

Über die Entwicklung der Wärmedämmung in den letzten fast 4000 Jahren informierten Mitarbeiter der Hessischen Energiesparaktion am Beispiel einer Rekonstruktion einer bronzezeitlichen Wand am Sonntag während des Treffens der Steinzeitfreunde Hausen. 

Daneben demonstrierte in dem auf dem Steinzeitplatz aufgestellten Zelt der Fachwerkexperte des Vereins Bürger für Homberg, Dr. Georg Ritter, an Hand von Modellen, Werkzeugen und Schaubildern, wie „modernes“ Fachwerk saniert, geschützt und erhalten werden kann. Grund für die beiden Aktionen war das Motto „Leben und Wohnen in der Steinzeit“, unter das die Steinzeitfreunde Hausen ihr schon zur Tradition gewordenes Treffen am ersten Sonntag im neuen Jahr gestellt hatten.

Steinzeittreffen: Heinz-Jürgen Kotz, Karin und Klaus Fey (hinten von links) zeigten in Hausen am Sonntag an einer Rekonstruktion wie Wärmedämmung vor vielen Tausend Jahren aussah. Vorne von links; Steinzeitfreund Uwe Bickert und Fachwerkexperte Dr. Georg Ritter. Foto: Bernd L öwenberger

Gleich mehreren Besuchern war es gelungen, mittels Feuerstein, Zunder und Pyrit Feuer zu entfachen und so das große Lagerfeuer in Gang zu setzen. Dessen Erhalt erforderte aufgrund des nasskalten Schmuddelwetters im Anschluss allerdings einige Aufmerksamkeit.

Wer wollte, konnte sich zudem im Speerschleudern, Bogenschießen oder Herstellen von altertümlichem Schmuck üben, überm Feuer Stockbrot backen oder Steinzeitwurst am Stock garen. Daneben sorgten eine deftige Suppe mit Mammutfleisch, fertige Steinzeitwurst im Brötchen, Mammutblut und Honigpunsch und manches mehr dafür, dass niemand Hunger oder Durst leiden musste.

Für die Gäste war das Fest wieder ein gelungener Anlass, sich ein gutes neues Jahr zu wünschen, auch wenn nach dem Nach-Hause-Kommen Schuheputzen angesagt war.

VON BERND LÖWENBERGER

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