Gemeindevertreter einig

Oberaulaer  Wehren planen Zusammenschluss

Wahlshausen. Die Freiwilligen Feuerwehren der Gemeinde Oberaula planen den Zusammenschluss.

Dieses Vorhaben unterstützte die Gemeindevertretung in ihrer Sitzung am Montagabend in Wahlshausen einstimmig mit einem gemeinsamen Antrag von SPD und CDU.

Darin versichern die Gemeindevertreterinnen und -vertreter auch, dass die Gemeinde die notwendigen und angemessenen räumlichen und ausstattungstechnischen Voraussetzungen dafür schaffen wolle, damit die Feuerwehr Oberaula einsatzbereit und einsatzfähig bleibe.

Schon seit Jahren

Seit Jahren schon wird bei den Freiwilligen Feuerwehren über einen möglichen Zusammenschluss nachgedacht. Schon jetzt können kleine Ortsteilfeuerwehren die Tageseinsatzbereitschaft nicht mehr gewährleisten, deshalb müssten oft mehrere Wehren alarmiert werden, erläuterte Alexander Erler, der Vorsitzende der CDU-Fraktion den aktuellen Stand. Zudem habe die letzte Prüfung ergeben, dass praktisch alle Feuerwehrgerätehäuser nicht den Vorgaben entsprechen. Teilweise gebe es nur eine Garage mit Spinden für die Einsatzkleidung an der Seite, wo sich die Feuerwehrleute dann auch im Winter umziehen müssten. Investitionen wären also ohnehin in größerem Umfang notwendig.

Erler betonte jedoch, dass die Idee zur geplanten Fusion von den Feuerwehren selbst stamme und an die Gemeinde herangetragen worden sei. „Wir wollen jetzt erst mal zeigen, dass wir hinter unseren Feuerwehrleuten stehen“, betonte Erler.

SPD-Fraktionsvorsitzender Holger Hehr freute sich zudem, dass es SPD und CDU gelungen sei, zu diesem Thema einen gemeinsamen Antrag zu formulieren. Die Feuerwehr zeige mit ihrem Vorhaben Verantwortung, lobte Hehr, machte jedoch klar, dass dieser Schritt nicht einfach sein werde.

Zukunftsweisen

Es sei sehr bemerkenswert, dass die Feuerwehren sich bereits jetzt, wo es noch gut laufe, mit Konzepten für die Zeit befassten, wo es möglicherweise nicht mehr laufe, stellte Bürgermeister Klaus Wagner fest. Das sei zukunftsweisend.

Gemeinsam wolle man nun nach einem geeigneten Ort für einen zentralen Stützpunkt suchen und überlegen, welche fahrzeugtechnische Ausstattung nötig und sinnvoll sei. „Es wird in den nächsten drei bis fünf Jahren um sehr, sehr viel Geld gehen“, kündigte Wagner an. Aber Geld hätte die Gemeinde für die Häuser ohnehin ausgeben müssen. (zac)

Kommentare