Ein Vorgeschmack auf Weihnachten

Oberaula feiert Advent mit Glühwein und Chorgesang

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So bunt wie ihr Programm war am Samstagabend in der Oberaulaer Kirche auch das Outfit, zumindest der Frauen, des „Pop- und Gospelchores Raboldshausen“. Um das Bild in seiner ganzen farbien Pracht zu sehen, klicken Sie bitte auf das Kreuz oben rechts

Oberaula. Einen Vorgeschmack auf Weihnachten erhielten die Bürger in Oberaula bei ihrem Adventsnachmittag. Auf dem Marktplaz wurde gefeiert, in der Kirche wurde gesungen. 

Traditionsgemäß sind sie spät dran, die Oberaulaer, mit ihrem Adventnachmittag, jeweils am letzten Samstag vor dem Heiligen Abend. So hatte auch in diesem Jahr der Verkehrs- und Gewerbeverein quasi in letzter Minute zu einem gemütlichen Beisammensein auf den Marktplatz eingeladen.

Glühwein, heiße Waffeln und Bratwurst lockten, der Posaunenchor sorgte mit weihnachtlichen Klängen für die passende Stimmung und der Nachwuchs der Volkstanz- und Trachtengruppe kümmerte sich mit roten Zipfelmützen und mit passenden Liedern, wie dem aus der Weihnachtsbäckerei, darum, dass niemand den Grund für die Zusammenkunft vergessen konnte.

Pünktlich zu der geplanten Einlasszeit für das abendliche Konzert ließ Petrus etwas Regen hernieder und schickte damit einen Teil der Besucher nach Hause oder in die nahe gelegenen Gastwirtschaften, den Großteil aber direkt in die angrenzende Kirche. Die war dann alsbald bis weit über den berühmten letzten Platz gefüllt. 

Gespannt wartete man hier auf das unter den Motto „Jubelzeit“ stehende Chorkonzert des „Männergesangvereins Görzhain Harmonie“ und des „Pop- und Gospelchors Raboldshausen“, und die insgesamt rund 80 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Montreal „Monti“ Smith wussten von Beginn an zu überzeugen. Heftiger Beifall brandete zwischen den Liedern auf, die die beiden Chöre abwechselnd in vier Blöcken vortrugen.

Bei dem zum Ende von beiden Chören gemeinsam intonierten „Oh du fröhliche“, da standen alle auf und der Chor wuchs auf mehr als 600 Stimmen an, und als die Besucher schließlich nach „Oh happy Day“ das festlich illuminierte Gotteshaus verließen, leuchtete von dem aufklarenden Himmel hin und wieder der Vollmond fast wie der Stern von Betlehem und vielfach wünschte man sich zum Abschied gegenseitig: „Ein frohes Fest und einen guten Rutsch“.

Von Bernd Löwenberger

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