Bezauberndes Konzert im Park des Hotels zum Stern in Oberaula

Mit Dirk Lindemann und Jenny Wagner musikalisch in zwei Stunden um die Welt

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Nur begeisterte Gesichter gab es am Dienstagabend im Park des Flair-Hotels Zum Stern in Oberaula, nachdem Starmusiker und Bigband-Leader Dirk Lindemann und seine charmante und stimmgewaltige Partnerin Jenny Wagner ihr Publikum mit einem facettenreichen und rundherum perfekten Konzert über zwei Stunden lang in die weite Welt entrückt hatten.

Oberaula. Mit Liedern, die das Publikum über Jahrzehnte begleitet haben, begeisterten Jenny Wagner und Dirk Lindemann im Park des Hotels zum Stern zur Festwoche 1150 Jahre Oberaula.

Gemütlich bei einem kühlen Blonden oder einem rassigen Roten unter dem Dach des Pavillons im Park des Hotels zum Stern in Oberaula sitzen und dabei musikalisch und emotional durch die ganze Welt reisen: „Que sera“ oder „Was kann schöner sein“?

Zugegeben, als die beiden Vollblutmusiker Jenny Wagner und Dirk Lindemann diesen Evergreen von Doris Day ganz altmodisch wie Lys Assia teilweise auch in Deutsch perfekt intonierten, war die Nacht bereits hereingebrochen, das Publikum schunkelte fröhlich und sang teils lautstark mit und ein äußerst gelungener Musikabend näherte sich seinem Ende. Aber was schert uns die Chronologie bei dieser fantastischen Reise, bei der die Gäste in der ausverkauften Arena mit Abba in Schweden bereits ihr „Waterloo“ erlebt hatten, mit den Carpenters on „Top of the world“ waren oder sich in Liverpool von den Beatles sagen lassen mussten „Let it be“ Und weil man nun schon mal in Great Britain gelandet war mahne Elton John „Don’t go breaking my Heart“. Mit Frank Sinatra traf man sich in „New York“ und mit Reinhard Meys grenzenloser Freiheit „Über den Wolken“ überflog man Pussycats „Mississippi“, ehe man mit der Joe Cocker Airline dahin gelangte, wo man hin gehört: „Up where we belong“.

Bestens betreut

Die Gäste, von denen die meisten zuvor an einem kulinarisch exzellenten Grillbuffet des Flair-Hotels teilgenommen hatten, fühlten sich mitgenommen und bestens betreut auf ihrer imaginären Weltreise, von Jenny und Dirk oder auch von Joe Dassin auf die „Champs-Elysées“ oder „Downtown“ mit Petula Clark.

So brachte es dann auch Hotelchefin Elke Lepper auf den Punkt, als sie am Ende des Konzerts, dass anlässlich der 1150 Jahrfeier Oberaulas vom Vorsitzenden des Vereins „Ovilah Historia“ Klaus Baschnagel eröffnet worden war, feststellte: „Ihr habt mit eurer Musikauswahl genau die Melodien herausgesucht, die uns in unserem Leben über Jahrzehnte begleitet haben.“ So erklärt sich, warum bei den meisten Songs die Gäste sich im Takt wiegten, leise – um den Musikgenuss nicht zu stören – vor sich hin sangen oder vielleicht auch in ganz persönlichen Erinnerungen schwelgten.

Bei der letzten Zugabe aber standen alle auf, klatschten begeistert und sangen lautstark mit: „Vielen Dank für die Blumen“.

Konzert mit Jenny Wagner und Dirk Lindemann in Oberaula

Von Bernd Löwenberger

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