Steinerne Zeitzeugen

Harald Heynmöller betreut die Grenzsteine rund ums Kirchheimer Dreieck

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Die historischen Grenzsteine rund um das Kirchheimer Dreieck hat nun Harald Heynmöller (rechts) im Blick. Links Uwe Koch, Leiter des Amts für Bodenmanagement Homberg (Efze).

Harald Heynmöller ist ab sofort für Erhalt und Pflege der historischen Grenzsteine rund ums Kirchheimer Dreieck zuständig. 

Harald Heynmöller aus Oberaula ist von der Hessischen Verwaltung für Bodenmanagement und Geoinformation (HVBG) zum ehrenamtlichen Obmann für die Erhaltung und Pflege historischer Grenzsteine in den Gemeinden Oberaula, Schwarzenborn, Neuenstein, Kirchheim, Breitenbach/H., Ottrau und Neukirchen sowie in der Gemarkung Hattenbach (Niederaula) benannt worden.

Historische Grenzsteine stellen unwiederbringliche Werte im Heimat- und Geschichtsverständnis dar, heißt es dazu in der Pressemitteilung der HVBG. Sie verdeutlichen die Beziehungen zwischen Vergangenheit und Gegenwart und vermitteln zwischen Tradition und Fortschritt. Aus geschichtlichen, künstlerischen und wissenschaftlichen Gründen sei es geboten, die steinernen Zeitzeugen besonders zu schützen. Als Kulturgüter unterliegen sie dem Denkmalschutz.

Die raumbezogene Erfassung und der Nachweis historischer Grenzsteine ist eine öffentliche Landesaufgabe in Zuständigkeit der Denkmalfachbehörden, die hierbei von der HVBG unterstützt werden. Zusätzlich wirken Ehrenamtliche bei der koordinatengetreuen Erfassung und Inventarisierung der steinernen Zeitzeugen mit – sogenannte Obleute. Die Obleute für historische Grenzsteine unterstützen außerdem das Anliegen, Bürger über die besondere historische und kulturelle Bedeutung zu informieren und das Bewusstsein für deren Schutz und Erhaltung zu wecken.

Harald Heynmöller interessiert sich sehr für Geschichte und ist seit vielen Jahren in der Aufarbeitung und Darstellung der Heimatgeschichte von Oberaula engagiert. Als gelernter Vermessungstechniker verbindet Heynmöller nun in idealer Weise seine private Leidenschaft für Historie mit der vermessungstechnischen Expertise aus seiner langjährigen Berufstätigkeit im Amt für Bodenmanagement.

Die HVBG beschäftigt circa 1500 Mitarbeiter und gliedert sich in das Hessische Landesamt für Bodenmanagement und Geoinformation (HLBG) als Mittelbehörde und sieben Ämter für Bodenmanagement (ÄfB) mit fünf Außenstellen sowie Anlaufstellen auf. Sie vereint die Landesvermessungs-, Kataster- und Flurbereinigungsbehörden in Hessen.  red/nm

www.hvbg.hessen.de

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