Das kommunale Investitionsprogramm macht viele Projekte möglich

Oberaula will auf Dauer Geld sparen

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Bewilligungsbescheide in Höhe von fast 362 000 Euro übergab der Staatssekretär für Europaangelegenheiten, Mark Weinmeister, (rechts) am Montagmittag in der Oberaulaer Mehrzweckhalle an den Vorsitzenden der Gemeindevertretung, Dieter Groß, Bürgermeister Klaus Wagner und die stellvertretende Bauamtsleiterin Renate Raab (von links).

Oberaula. Bewilligungsbescheide in einer Gesamthöhe von 361 614 Euro hatte Staatssekretär Mark Weinmeister (CDU) bei seinem Besuch am Montagmittag in Oberaula im Gepäck.

Das Geld stammt aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) aus Zahlungen des Bundes und des Landes. Die Zahlungen des Bundes müssen dabei in energetische Sanierungen oder in den Klimaschutz investiert werden. Mit den Landesmitteln können auch Straßen und Wege instand gesetzt werden „Oberaula kann auf diese Weise in seine kommunale Infrastruktur investieren und sichert damit seine Zukunft“, sagte der Staatssekretär für Europaangelegenheiten bei der Übergabe.

Schallschutz für KiTA

Der größte Teil des Geldes geht an den gemeindlichen Kindergarten. Hier wird neben einigen kleineren Maßnahmen für 85 000 Euro der Schallschutz verbessert.

Heizung in Alter Molkerei

Mehr als 80 000 Euro fließen in die „Alte Molkerei“ in der Bahnhofstraße. In dem gemeindeeigenen Gebäude sind derzeit die Gemeindebücherei, der Partnerschaftsverein und die neue Rettungswache untergebracht. Insbesondere die Heizungsanlage bedarf hier unbedingt einer Erneuerung.

Halle und Beleuchtung

Für 50 000 Euro sollen in der Mehrzweckhalle die Heizung erneuert, Fenster und Glasbausteine ersetzt und LED Lampen eingebaut werden. Für weitere 52 000 Euro soll die Straßenbeleuchtung – soweit nicht schon geschehen – in allen Ortsteilen erneuert werden. Diese vier Maßnahmen werden zu 100 Prozent durch Bund und Land finanziert.

Straßensanierung

Etwas anders sieht es bei der Straßensanierung aus. Von 36 000 Euro für die Kasseler Straße in Olberode muss die Kommune 9000 Euro, von 10 000 Euro für den Bahnhofsweg in Wahlshausen 2000 Euro und für weitere 31 000 Euro für verschiedene Gemeindewege knapp 8000 Euro übernehmen. „Wir können also insgesamt Maßnahmen in Höhe von 361 614 Euro ausführen und der Gemeindeanteil beträgt gerade mal 18 797,80 Euro“, hatte Bürgermeister Klaus Wagner schon mal auf den Cent genau ausgerechnet.

Dass sich die Maßnahmen durch deutliche Energieeinsparungen auch nachhaltig auf die zukünftigen Oberaulaer Haushalte auswirken, darin waren sich Weinmeister und Wagner einig.

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