Neues Gemeinschaftshaus

DGH Wahlhausen: Mit viel Arbeit zum Aulablick

Bei der Schlüsselübergabe: Anke Pfaff (von links), Vorsitzende des Trägervereins DGH Aulablick, Bürgermeister Klaus Wagner, Landrat Winfried Becker und Ortsvorsteher Tobias Knoch. Foto: Löwenberger

Wahlshausen. Es ist der Schlusspunkt der Dorferneuerung: Im Oberaulaer Ortsteil Wahlshausen wurde jetzt das neue Dorfgemeinschaftshaus „Aulablick“ eingeweiht.

Möglich gemacht hatte den Neubau das riesige Engagement der Wahlshäuser, betonten Oberaulas Bürgermeister Klaus Wagner und Winfried Becker, Landrat des Schwalm-Eder-Kreises.

„Ihr seid vom rechten Schlag“, lobte der Landrat in Anlehnung an das vom Chor Wahlshausen speziell für diesen Tag vorbereitete Lied. Der Abriss des alten Gebäudes hatte im September 2014 begonnen, im Frühjahr 2015 startete der Neubau. Wegen der Holzständerbauweise konnte das Richtfest bereits im Dezember 2015 begangen werden.

Dauerte länger

Dann aber dauerte es wegen einiger Umplanungen länger. Insgesamt 2400 Stunden, so Wagner, hätten die ehrenamtlichen Helfer, zu einem großen Teil Fachkräfte, in das neue Dorfgemeinschaftshaus gesteckt. Das stelle einen Gegenwert von mindestens 50 000 Euro dar, so der Bürgermeister. Die Gesamtkosten für den Neubau liegen bei 473 000 Euro, Fördergeld in Höhe von 260 000 Euro gab es von der EU, 25 000 Euro steuerte die Annette-Hellwig-Stiftung bei. Bleibt ein Eigenanteil der Gemeinde von 188 000 Euro, 24 000 Euro mehr als vor dem Bau im Jahr 2013 beschlossen. Laut Wagner ist das hauptsächlich auf die fünfjährige Bauzeit und die entsprechenden Preissteigerungen zurückzuführen.

Trägerverein

Erstmals übernimmt in Oberaula der Trägerverein DGH Aulablick ein gesamtes Dorfgemeinschaftshaus. Dabei werden alle entstehenden Kosten aus den Einnahmen sowie einem Zuschuss der Gemeinde getragen. Dank, auch vom Ortsvorsteher Tobias Knoch, ging unter anderen an dessen Vorgänger Walter Berg, an den Arbeitskreis Dorferneuerung und besonders an dessen Vorsitzenden, Edgar Korth, als „heimlichen Vorarbeiter und Architekten“.

Nach der Schlüsselübergabe folgte der gemütliche Teil der Veranstaltung, der weitestgehend durch am Projekt beteiligte Baufirmen gesponsert wurde.

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