Würdigen Rahmen setzen

Ehrungen in kleiner Runde bei den Kirchheimer Feuerwehren

Mit dem nötigen Corona-Abstand trafen sich am Freitagabend rund 40 Feuerwehrmänner aus allen Kirchheimer Wehren zu einer abgespeckten Jahreshauptversammlung im Heddersdorfer Dorfgemeinschaftshaus, hauptsächlich um Ehrungen und Beförderungen entgegenzunehmen.
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Mit dem nötigen Corona-Abstand trafen sich am Freitagabend rund 40 Feuerwehrmänner aus allen Kirchheimer Wehren zu einer abgespeckten Jahreshauptversammlung im Heddersdorfer Dorfgemeinschaftshaus, hauptsächlich um Ehrungen und Beförderungen entgegenzunehmen.

Mit Corona-Abstand trafen sich rund 40 Feuerwehrmänner aus allen Kirchheimer Wehren zu einer abgespeckten Jahreshauptversammlung im Heddersdorfer Dorfgemeinschaftshaus

Kirchheim – Zu einer Art Mini-Jahreshauptversammlung hatten Kirchheims Bürgermeister Manfred Koch und Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch am Freitagabend rund 40 Feuerwehrfrauen und -männer, überwiegend aus den Führungsriegen aller Kirchheimer Wehren, in das Dorfgemeinschaftshaus in Heddersdorf eingeladen.

Wegen der Corona-Krise hätten zahlreiche Ehrungen und Beförderungen bisher nicht ausgesprochen werden können. Das wolle und könne man nicht weiter „auf die lange Bank schieben“ und habe deshalb versucht, trotz des Virus einen einigermaßen angemessenen Rahmen dafür zu schaffen, erklärten Koch und Schneemilch.

So standen dann auch in den kurzen Reden des Gemeindebrandinspektors, des Bürgermeisters, des Kreisbrandinspektors Marco Kauffunger und des Kreisfeuerwehrverbandsvorsitzenden Thomas Specht neben einigen feuerwehrtechnischen Themen – wie der Zusammenlegung von Einsatzeinheiten, Anwerbung neuer Kräfte und den üblichen Worten des Lobes und der Anerkennung – hauptsächlich Ehrungen und personelle Veränderungen im Mittelpunkt der Sitzung.

Etwas überrascht waren manche Teilnehmer über die Anwesenheit des seit etwa einem Jahr im Krankenstand befindlichen Gemeindebrandinspektors. Schneemilch aber wollte das Forum nutzen, um die Kameraden persönlich über seine Zukunft in der Feuerwehr zu informieren. Aktiv an Einsätzen werde er nicht mehr teilnehmen können, wolle aber bis zum Ende seiner Dienstzeit im kommenden Jahr soweit wie möglich für Büroarbeiten und als Bindeglied zwischen den Führungskräften zur Verfügung stehen. „Auch wenn ich kein Gemeindebrandinspektor mehr bin, möchte ich auch dann noch irgendetwas für die Feuerwehr tun. Was das sein kann, wird die Zukunft zeigen“, beendete der Feuerwehrmann aus Überzeugung und Leidenschaft unter heftigem Beifall seine Erklärung. (Bernd Löwenberger)

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