175 Kilometer grüne Hölle

Waldhessen-Trophy: 100 Biker unterwegs für mehr Sicherheit und für kranke Kinder

Los gehts: Der Vorsitzende des Vereins „Waldhessen-Trophy“, Jens Krannich, schickte am Kirchheimer Seeblick die erste von zehn Motorrad-Gruppen auf die rund 175 Kilometer lange Tour durch die „grüne Hölle Waldhessen“. Fotos: Löwenberger

Kirchheim. 175 Kilometer durch die „grüne Hölle von Waldhessen“ für eine gute Sache: Die Gewinner der Waldhessen-Trophy haben sich ihre Pokale redlich verdient. 

In der Gesamtwertung siegte Thomas Gey aus Plauen vor Lothar Göbel aus Haunetal und Peter Jablonski aus Kirchheim.

Beste Frau wurde Carola Schmieg aus Bad Vilbel und der Pokal für die weiteste Anreise mit 509 Kilometern ging an Tony Eisermann aus Endingen in der Schweiz. Lothar Göbel wurde auch bester der zehn Gruppensieger und damit Gewinner der Waldhessen-Trophy.

Geschicklichkeit und Spaß

Es war kurz nach zehn Uhr am Samstagvormittag, als Jens Krannich, der Vorsitzende der „Waldhessen-Trophy“ die erste von zehn Motorradfahrer-Gruppen am Kirchheimer Seeblick auf die rund 175 Kilometer lange Reise durch das Kreisgebiet schickte. Auf der Strecke über Niederaula, Heringen, Obersuhl, Bebra und Sontra mussten die Teilnehmer an diversen Stationen unterschiedliche Aufgaben absolvieren, teilweise mit ernstem Hintergrund wie Theorie und Praxis rund um Erste Hilfe, teilweise mit viel notwendigem Allgemeinwissen, mit Geschicklichkeit oder einfach nur zum Spaß.

Im Beisein des Hessentags-Paars (rechts) übergab der Vorsitzende der „Waldhessen-Trophy“, Jens Krannich (zweiter von links), die Siegerpokale an Carola Schmieg, Lothar Göbel, Thomas Gey und Peter Jablonski (von links).

Neben der Unterstützung kranker oder behinderter Kinder ist das Thema Sicherheit ein erklärtes Ziel der Trophy. „Besonders zu Beginn der Motorradsaison sollen mit der Ausfahrt die Biker die Möglichkeit für eine ausgiebige Fahrpraxis erhalten und die anderen Verkehrsteilnehmer auf die jetzt wieder verstärkt im Verkehr auftretenden Motorradfahrer aufmerksam gemacht werden“, sagte der Vereinsvorsitzende.

Die letzten „Prüfungen“ fanden dann auf der Feiermeile auf dem unteren Seeblickparkplatz unter den Augen zahlreicher Zuschauer statt. Hier gab es ein buntes Programm mit Vorführungen der Rettungshundestaffel des DRK, einer Fahrzeugausstellung und einer Hüpfburg.

Nur ein paar Schritte entfernt starteten auf einer Wiese in diesem Jahr aufgrund der großen Nachfrage gleich zwei Hubschrauber zu Rundflügen über die Autobahngemeinde. Eine große Tombola lockte zudem mit attraktiven Preisen.

Der Reinerlös kommt wieder Kindern mit besonderem Hilfebedarf und in diesem Jahr auch der Rettungshundestaffel des DRK Rotenburg zugute.

Unterstützung erhalten auch die „Tschernobylkinder“, die in diesem Sommer wieder zu Gast in Bad Hersfeld sind. (lö) 

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