Ein Satz ins neue Jahr

Der Sieg beim Neujahrsspringen auf dem Eisenberg ging nach Friedigerode

Er kam, nahm Anlauf und siegte: Mit fast drei Metern Weite stellte der Friedigeröder Tobias Gebauer am Sonntagmittag einen neuen Rekord beim dritten Neujahrsspringen des Hersfelder Radsportvereins auf dem Eisenberg auf. Fotos: Löwenberger

Kirchheim. Einsam und alleine hatte sich Tobias Gebauer aus dem Oberaulaer Ortsteil Friedigerode am Sonntagmittag aus seinem Heimatort mit dem Mountainbike auf den Eisenberg gekämpft.

Dort traf er pünktlich zum Neujahrsspringen des Radsportvereins Bad Hersfeld auf etwa 20 weitere Radfahrer, die in zwei Gruppen von Niederaula und vom Bad Hersfelder Linggplatz auf den Berg geradelt waren. Dazu kamen etliche Zuschauer und Besucher, die den Berg zumeist im gut geheizten Auto erklommen hatten.

Minus sieben Grad

Zu der Zeit stand die 200 Millimeter hohe Sprungschanze bereits mitten auf dem Parkplatz des Resorts. Bäume und Sträucher rund herum waren mit dickem Raureif überzogen, das Thermometer bei minus sieben Grad stehen geblieben und die Sonne schaffte es nicht wirklich, sich gegen Wolken und Nebelschleier zu behaupten.

Gebauer schloss sich dem kleinen Reigen der Fahrradspringer an, nahm gehörig Anlauf und stellte gleich bei seinem ersten Sprung mit fast drei Metern Weite einen neuen Rekord auf. Dieser Sprung war nicht mehr zu toppen und so wendeten sich Aktive und Zuschauer mehr den heißen Getränken auf dem Parkplatz und in der warmen Gaststube zu.

Knapp 50 Radsportler und Besucher hatten sich am Neujahrstag zu dem Gaudi-Weitspringen für Fahrräder auf dem eiskalten Eisenberg eingefunden.

Vor dem Springen hatten der erste Vorsitzende des Radsportvereins, Carsten Lenz, und sein Stellvertreter Peter Hartwig die Gäste begrüßt, und dabei auch schon mal einen Blick auf Aktivitäten im neuen Jahr gerichtet. Dazu gehörten der Hinweis auf das dreiwöchige Stadtradeln Ende Mai/Anfang Juni in Bad Hersfeld und der „Bergkönig“, das Zeitfahren zwischen Willingshain und dem Gipfel, das in diesem Jahr zum zweiten Mal Anfang September ausgerichtet werden soll.

Für das Engagement der Radsportler auf seinem Hausberg bedankte sich auch der Neuensteiner Bürgermeister und Vorreiter der Freunde des Eisenbergs, Walter Glänzer.

Von Bernd Löwenberger

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