Mehr Platz benötigt

Pilotprojekt: Kita-Gruppe zieht mit in Kirchheimer Grundschule

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Im ehemaligen Werkraum der Grundschule Aulatal entsteht Platz für eine Gruppe der Kindertagesstätte Regenbogen: Kirchheims Bürgermeister Manfred Koch, Kita-Leiterin Brigitte Kurz, Grundschulleiterin Lisa Eidt und Landrat Dr. Michael Koch (von links) verschafften sich einen Überblick über den Fortschritt der Bauarbeiten. 

In der Grundschule Aulatal in Kirchheim wird der ehemalige Werkraum für eine Kita-Gruppe der benachbarten Kindertagesstätte Regenbogen umgebaut. 

Diese bekommt demnächst Zuwachs und braucht daher dringend mehr Platz.

Angesichts der zu erwartenden Kinder, die bald neu angemeldet werden, muss ein neuer Gruppenraum her. Grund genug für Kirchheims Bürgermeister Manfred Koch, das Gespräch mit Landrat und Schuldezernent Dr. Michael Koch zu suchen. Auf kurzem und unbürokratischem Weg suchten sie daraufhin nach einer Lösung für das Platzproblem: Der Werkraum in einem Außengebäude der benachbarten Grundschule könne doch als „Kindergarten-Erweiterung“ mit Aufenthaltsraum, kleiner Küchenzeile, Waschraum und Toiletten umgebaut werden, hieß es schließlich. 

Nach Absprache mit Kita-Leiterin Brigitte Kurz und Grundschulleiterin Lisa Eidt wurde der Weg für den Umbau frei gemacht: Bereits in drei Wochen – zum 1. April – zieht eine Gruppe der Kita Regenbogen mit 25 Kindern in die neuen Räume ein, heißt es in der Pressemitteilung. „Dass eine Kindergartengruppe in eine Schule zieht, gab es in unserem Landkreis bisher noch nicht“, erklärt Landrat Koch. „Mir ist wichtig, dass die Eltern und alle potenziell Betroffenen frühzeitig ‘mitgenommen’ werden. Der Grundschulleitung und dem Staatlichen Schulamt danke ich ausdrücklich für ihre Kooperationsbereitschaft.“

Bürgermeister und Namensvetter Koch dankte dem Landrat für die schnelle und unkomplizierte Hilfe: „Wir freuen uns, dass das Landratsamt den Weg für den Umbau frei gemacht hat.“

Kita-Leiterin Brigitte Kurz ist sichtlich erleichtert und froh darüber, dass der Landkreis als Schulträger sowie die Grundschule den Raum zur Verfügung stellen: „Ich freue mich über die Unterstützung aller Beteiligten. Die Lage der Räume ist super. Die Kinder können zum Mittagessen und zum Spielplatz immer in den Kindergarten kommen“, so Kurz. Zudem dürfen die Kleinen den Verkehrsplatz der Grundschule mitbenutzen.

„Der Umbau bedeutet für unsere Schule natürlich eine Veränderung“, ergänzt Schulleiterin Lisa Eidt und: „Die gute Kooperation lässt uns zuversichtlich in die Zukunft blicken.“ (red/nm)

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