Radsportverein Frisch auf Bad Hersfeld hatte zu Spaß-Veranstaltung eingeladen

Neujahrsspringen auf dem Eisenberg: Rekord pulverisiert

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Im Formationsflug absolvierten die Nachwuchs-Biker das Neujahrsspringen des Radsportvereins Bad Hersfeld auf dem Eisenberg und zeigten dabei spektakuläre Sprüngen zwischen vier und sechs Metern. 

Kirchheim. Schon bei den ersten Probesprüngen des Neujahrsspringens des Radsportvereins Frisch auf Bad Hersfeld am Montagnachmittag auf dem Eisenberg zeigte sich, dass der Vorjahresrekord keinen Bestand haben würde.

Hatten im vergangenen Jahr die Teilnehmer im eher gesetzteren Alter die 200 Millimeter hohe Stahlsprungschanze mit gebotener Vorsicht angefahren, so zeigten die Nachwuchs-Biker, die in diesem Jahr das sportliche Zepter übernommen hatten, keinerlei Respekt vor dem „Hüpfer“ und ließen als erstes den Anlauf um rund zehn Meter verlängern.

Und dann hieß es: Mit voller Kraft in die Pedale treten und mit Karacho auf die Rampe zurasen. Im Formationsflug absolvierten die Springer den Probedurchgang und garnierten ihre Sprünge mit allerlei akrobatischen Einlagen.

Die Jagd nach der größten Weite erfolgte dann im Einzelspringen, und Neuensteins Bürgermeister Walter Glänzer, der die Weitenmessung übernommen hatte, kam aus dem Staunen kaum mehr heraus: Viereinhalb, fünf und schließlich sechs Meter konnte er vermelden. Damit war der Vorjahresrekord pulverisiert, die Weite mehr als verdoppelt.

Von Bernd Löwenberger

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