Harmonischer Abend für Harmonika-Spieler

Musikantentreff in der Aula-Scheune in Kirchheim

+
Vor dem Harmonikakonzert brachten sich (von links) Hans von Eitzen, Paul Karges, Marion Selbach und Susanne Renken vor der Stellmacherei im idyllischen Hof der Kirchheimer Scheune an der Aula am frühen Samstagabend schon mal in Spiellaune und übten das Zusammenspiel. 

Zum 21. Mal hatten Elke und Kurt Bierwirth vom Museumsverein Kirchheim zu dem Treffen der Harmonikaspieler in die Scheune an der Aula eingeladen. 

 „Ein so schöner und harmonischer Abend entwickelt sich nur selten“, schwärmt Kurt Bierwirth vom Ausklang des Harmonikatreffens am späten Samstagabend in der Kirchheimer Scheune an der Aula.

Nachdem alle Musikerinnen, Musiker oder Gruppen im offiziellen Teil der Veranstaltung die Möglichkeit gehabt hatten, ungestört ein bis zwei Stücke vorzutragen, habe sich ab etwa 22 Uhr eine Gruppe in der Tenne zusammen gefunden und nach Herzenslust in lockerer Runde aufgespielt. Ob steirische Harmonika, Gitarre oder Geige, stimmte wer gerade Lust hatte ein Lied an, andere stimmten mit ein oder summten und sangen einfach mit, berichtet Bierwirth voller Begeisterung. Nicht zuletzt auch Dank der Wirtsleute Leni und Toni Doncev, „die sich wunderbar in den Abend eingebracht haben“ sei man erst weit nach Mitternacht in bester Stimmung aufgebrochen.

Zum 21. Mal hatten Elke und Kurt Bierwirth vom Museumsverein Kirchheim zu dem Treffen der Harmonikaspieler eingeladen und über 20 Musikanten, teilweise mit Anhang, aus ganz Deutschland waren gekommen, dabei viele, die schon seit Jahren die Veranstaltung begleiten, aber auch ein paar neue.

Traditionell gehört zu dem Treffen auch ein Ausflug in die nähere Umgebung. Der sei diesmal in das Kali- und Bergbaumuseum in Heringen gegangen und dank der sehr kompetenten Führung durch einen pensionierten Steiger zu einem wahren Höhepunkt avanciert, erzählen die Bierwirths. Ein Besuch auf der „Brücke der Einheit“ habe vielen Gästen erst klar gemacht, wie nahe sich Kirchheim an der ehemaligen Grenze zur DDR befunden habe.

Weil viele Musikanten erst am Sonntag nach Hause reisten, blieb beim gemeinsamen Frühstück reichlich Gelegenheit, ein gelungenes Treffen Revue passieren zu lassen.

Kommentare