Traditionell auf dem Berg

Höhenfest in Reimboldshausen: Feiern mit Fernblick

Fröhliches Feiern mit Fernsicht ins Land: Das Höhenfest Reimboldshausen machte seinem namen alle Ehre. Foto: Miehe

Reimboldshausen. Unter dem Slogan „Der Berg ruft!“ waren die Bürger des Ibratales und seiner Umgebung an Pfingsten wieder zum „Höhenfest“ eingeladen.

Und in Anbetracht des optimalen Wetters hatten sich viele zu Fuß, per Fahrrad oder Auto auf den Höhenrücken begeben, der oberhalb des Seeparks zwischen den Dörfern Reimboldshausen, Kemmerode und Allendorf liegt. Denn diese drei Gemeinden richten jährlich abwechselnd das „Höhenfest“ aus.

1985 hatte Allendorf das erste Stelldichein auf dem Höhenrücken initiiert - nachdem es kein Seeparkfest mehr gab, wollte man im oberen Ibratal mal wieder ein Fest arrangieren… Und da das erste gut angenommen wurde, haben die drei kleinen Dörfer schließlich jährlich abwechselnd ein „Höhenfest“, quasi auf der Wegkreuzung zwischen allen drei Gemeinden, veranstaltet.

Der Tradition verpflichtet

In den letzten Jahren zogen Allendorf und Kemmerode allerdings vor, das Fest in ihrer Ortsmitte abzuhalten – hier waren die nötigen äußeren Anlagen eher vorhanden.

Reimboldshausen hielt aber an der über 30-jährigen Tradition fest und scheute keinen Aufwand, auch dieses Jahr wieder das Fest auf der Höhe im Grünen zu etablieren. Die Freiwillige Feuerwehr, der einzige Verein der kleinen Kommune, hatte nun mit Unterstützung von freiwilligen Helfern die Ausrichtung des Festes übernommen und ein Festzelt sowie für die Kinder eine Hüpfburg usw. aufgestellt.

Harald Brill, Vorsitzender des Feuerwehrvereins, und sein Stellvertreter Udo Hellwig, alle Kameraden und Helferinnen und Helfer sowie zahlreiche Kuchenbäckerinnen, gaben ihr Bestes, um wieder ein schönes Fest zu bereiten. So konnte Harald Brill schließlich resümieren: „Das Höhenfest ist nicht nur für die Besucher ein schöner Treff im Grünen, sondern stärkt immer wieder auch den Gemeinschaftsgeist unter den Akteuren!“

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