Neues Nutzungskonzept noch nicht bekannt

Autohaus Schade kauft Motel in Kirchheim

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Das Motel Kirchheim aus der Luft.

Kirchheim. Das ehemalige Motel-Center in Kirchheim hat einen neuen Besitzer gefunden: Die Firma Schade und Sohn aus Bad Hersfeld hat es gekauft. 

Auf Anfrage unserer Zeitung bestätigte Dirk Schade, die Liegenschaft inklusive der aufstehenden Gebäude im September erworben zu haben. 

Der Geschäftsführer der Mercedes Benz-Niederlassung in Bad Hersfeld will jedoch noch keine Angaben zu seinen Plänen für das Objekt machen. Dazu sei es beim derzeitigen Planungsstand einfach viel zu früh, sagt Schade. „Dies wäre reine Spekulation und hilft keinem weiter.“ Dem Vernehmen nach will die Firma Schade dort ihr Angebot für Nutzfahrzeuge erweitern, unter anderem durch die Vermietung von Transportern.

Schade auch beteiligt am Gewerbegebiet

Beteiligt ist Dirk Schade zudem als einer der Gesellschafter an der SVR-Dreieck Kirchheim GmbH, die das letzte zur Verfügung stehende Grundstück im Gewerbegebiet Friedrichsfeld erworben hat. Das gemeinsame Gewerbegebiet der Gemeinden Kirchheim und Niederaula grenzt direkt an die Fläche des Motel-Centers an.

Die SVR Dreieck Kirchheim GmbH bietet derzeit die 50.000 Quadratmeter große, ebene und voll erschlossene Gewerbefläche ganz oder in Teilen im Internet (www.Dreieck-Kirchheim.de) an. Angesprochen werden dabei vor allem Logistik-Unternehmen, die auf die direkte Autobahnnähe und auf die zentrale Lage in Deutschland und in Europa aufmerksam gemacht werden.

Derzeit wird an einem Bebauungsplan für das Motel-Center-Gelände gearbeitet. Schade rechnet damit, dass das sicher ein Jahr in Anspruch nehmen wird. Zudem wird der Abriss der Gebäude vorbereitet. Alle Hinweis-Schilder auf Motel-Center und Gastronomie in Kirchheim und am Gebäude selbst seien inzwischen entfernt worden, teilte Schade mit.

Schades weiteres Projekt: Autohof in Bad Hersfeld

Der Bad Hersfelder Unternehmer arbeitet zurzeit an einem zweiten Großprojekt. In Bad Hersfeld entsteht an der Autobahn 4 ein Autohof.

Bis zum Frühsommer 2016 fungierte das Motel als Außenstelle der Erstaufnahmeeinrichtung Gießen für Flüchtlinge. Anfang des Jahres hatte der Vorbesitzer noch große Pläne für die Wiederbelebung des Motels verkündet.

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