Arbeitsgeräte für Einsatzkräfte

Drei Fahrzeuge an die Kirchheimer Feuerwehren übergeben

Schneller zum Einsatz: Am Samstagabend übergab Bürgermeister Manfred Koch (Zweiter von links) während des Kirchheimer Gemeindefeuerwehrtages vor dem Frielingener Dorfgemeinschaftshaus ein neues Einsatzfahrzeug an Gemeindebrandinspektor Thomas Schneemilch, ein Transport- und Sicherungsfahrzeug an die Bambiniwartin Vanessa Reuber und ein Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik an den Frielinger Wehrführer Martin Bornschier (von links). Foto: Löwenberger

Frielingen. Drei neue Fahrzeuge wurden anlässlich des Gemeindefeuerwehrtages an die Kirchheimer Feuerwehren übergeben. 

„Nein, es sind keine Geschenke, es sind Arbeitsgeräte“, betonte Kirchheims Bürgermeister Manfred Koch bei der Übergabe von drei neuen Fahrzeugen anlässlich des Gemeindefeuerwehrtages vor dem Frielinger Dorfgemeinschaftshaus am Samstagabend.

Ein Tragkraftspritzenfahrzeug Logistik (TSFL) ersetzt das Tragkraftspritzenfahrzeug Frielingen und das Löschfahrzeug 8 Gersdorf. Das universell einsetzbare Fahrzeug kann über eine Laderampe mit drei Gitterboxen beladen werden und ist dadurch für Löschgruppen geeignet. Der Iveco Daily wiegt 6,5 Tonnen, hat 180 PS und wird in Frielingen stationiert. Das Fahrgestell kommt vom Land Hessen der Aufbau von einer Firma aus Niedersachsen. 45 000 Euro hat das Auto gekostet, weitere 10 000 Euro die Beladung.

Ein neues Mannschaftstransportfahrzeug Mercedes Vito Automatik, Allradantrieb mit 190 PS und einer großen LED Verkehrssicherungseinheit auf dem Dach dient nicht nur der Sicherheit, besonders bei Einsätzen auf der Autobahn, sondern soll auch für den Transport der Jugendfeuerwehren und Bambini eingesetzt werden. 50 000 Euro kostete der Transporter, davon übernahm 10 000 Euro der Feuerwehrverein Kirchheim.

Ein gebrauchter, zwei Jahre alter Ford Cougar mit 182 PS und Allradantrieb ersetzt als neues Einsatzfahrzeug den 18 Jahre alten Audi A4 des Gemeindebrandinspektors. Der Anschaffungspreis betrug 20.000 Euro weitere rund 10.000 Euro kostete die feuerwehrtechnische Ausstattung mit Digitalfunk und Signalanlagen. Sämtliche Fahrzeuge seinen entsprechend der Beschlüsse im Bedarfs- und Entwicklungsplan angeschafft worden, sagte Koch, und wünschte allzeit gute Fahrt und gesunde Rückkehr

Bezüglich gebrauchter Fahrzeuge hatte der Gemeindechef noch eine Anekdote im Gepäck: Als man vor vielen Jahren von der Feuerwehr Hannover ein TLF und zwei LF 8 für damals 12.000 Euro gekauft habe, sei man dort als „Schrotthändler“ begrüßt worden. Kürzlich seien die mittlerweile alle fast 30 Jahre alten Fahrzeuge über Zoll.de versteigert und hätten dort Dank bester Pflege und Wartung stolze 18.000 Euro eingebracht.

Im Anschluss an die Übergabe nutzte der Bürgermeister die Chance, sich bei den Landwirten der Kommune zu bedanken, die während der langen Hitze und Trockenphase ihre mit Wasser gefüllten Güllefässer für die Feuerwehren bereit gehalten haben und dies auch jetzt noch tun.

Kommentare