Die Winterpause ist zu Ende

Am Kirchheimer Dreieck wird weitergebaut

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Zwischen den Unterführungen der A4 (vorne) und der A7 (im Hintergrund) werden Vorarbeiten für einen weiteren Brückenbau erforderlich. Dafür wird die Schulstraße in Kirchheim vom 5. bis 9. Februar für Verkehr und Fußgänger voll gesperrt. Auch danach ist sie als Einbahnstraße nur in Richtung B 454 befahrbar. Die Umleitung zu Schule und Kindergarten erfolgt über die Schwimmbadstraße.

Kirchheim. Die Bauarbeiten am Kirchheimer Dreieck werden nach der Winterpause nun fortgesetzt. Das teilt Hessen Mobil mit. Zunächst wird zur Herstellung eines Traggerüstes für einen Brückenneubau die Schulstraße in Kirchheim vom 5. bis 9. Februar für Verkehr und Fußgänger voll gesperrt.

Die Umleitung erfolgt über die Schwimmbadstraße. Ab 10. Februar ist die Schulstraße wieder, wie bisher, in Einbahnstraßenregelung vom Finkenweg in Richtung B 454 befahrbar. Für die Herstellung des Bauwerkes „Unterführung Schulstraße“ sind zum Schutz der Fußgänger entsprechende Schutzeinrichtungen und Einhausungen vorgesehen. Bis zum Ende der Brückenbauarbeiten im Sommer 2018 bleibt auch die Autobahnausfahrt Richtung Kirchheim aufgrund der Baustellenzufahrt weiterhin verkürzt.

Westlich der A 4 wird die Böschung geräumt, was als vorbereitende Maßnahme zum Bau einer Autobahnrampe und einer Lärmschutzwand dient. Für die nötigen Gehölzarbeiten ist die A 4 in Fahrtrichtung Kirchheim vom 10. bis 17. Februar halbseitig gesperrt. Der Abtransport der Gehölze wird über die Schwimmbadstraße in Kirchheim erfolgen. Hierfür wird von der Schwimmbadstraße eine Zufahrt zum Sportplatzvorfeld geschaffen. Der Sportplatz bleibt dabei von diesen Arbeiten unberührt und kann weiterhin genutzt werden.

Darüber hinaus finden westlich der A 7, Höhe Breslauer Straße, Entwässerungsarbeiten am Böschungsfuß statt. Um das anfallende Niederschlagswasser abzuleiten, wird im Vorgriff auf zukünftige Arbeiten eine Baustraße angelegt. Die Andienung der Baustelle erfolgt über die Autobahn und die vorab angelegte Baustraße.

Noch etwa fünf Jahre werden die Bauarbeiten rund um das Kirchheimer Dreieck dauern. Rund 44 Millionen Euro investiert die Bundesrepublik Deutschland in den Umbau, der die Leistungsfähigkeit und die Verkehrssicherheit im Verknüpfungsbereich der A 4 mit der A 7 deutlich erhöhen soll.

Von Bernd Löwenberger

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