Musik auf Knopfdruck

20. Treffen der Harmonikaspieler in der Kirchheimer Scheune an der Aula

Zum 20. Harmonikaspielertreffen am Samstagabend in der Kirchheimer Scheune an der Aula waren 20 Spieler aus fast ganz Deutschland und zum Teil mit Anhang angereist. Fotos: Bernd Löwenberger

Kirchheim. Zu ihrem 20. Treffen waren an diesem Wochenende 20 aktive Harmonika- und Bandoneonspieler meist mit Anhang nahezu aus ganz Deutschland nach Kirchheim gekommen. 

Um sich und ihre Liebe zur Musik und zu den Tasteninstrumenten mit einem gelungen Musikabend in der prall gefüllten Scheune an der Aula zu feiern.

Nachdem zu Beginn nach einem festgelegten Programm jeder einzelne Spieler sich und sein Können vorstellen konnte, war anschließend zu „Freiem Spielen“ eingeladen und da kam dann die Stimmung in der Scheune so richtig in Schwung, ganz besonders wenn die drei Herren des „Rhöner Wahnsinn“ die Knöpfe bedienten und ihre Instrumente gekonnt in Szene setzten.

„Dass sich daraus eine so konstante, immer wiederkehrende Veranstaltung entwickeln würde, hätte ich nicht für möglich gehalten“, hatte Kurt Bierwirth am Freitagabend seine Gäste im Landgasthof Jossatal begrüßt und an den ersten kleinen „Musikalischen Dämmerschoppen“ vor 20 Jahren in der Kirchheimer Scheune an der Aula erinnert. Damals waren gerade mal elf Harmonikaspieler gekommen, um gemeinsam zu musizieren und Spaß zu haben.

Hatten sich zu Beginn die Treffen nur auf den Samstagabend in Kirchheim konzentriert, war der Begrüßungsabend zunächst in der Scheune im Jahr 2004 und seit 2009 in Oberjossa dazu gekommen. Der dient seitdem dem besseren Kennenlernen, dem Klönen und Erfahrungsaustausch und dem Üben und Musizieren, auch gemeinsamen und oft in neuen Konstellationen.

Seit 2008 hat sich am Samstagvormittag ein Erleben der Umgebung mit Ausflügen zu Städten und Sehenswürdigkeiten etabliert. In diesem Jahr ermöglichten die Bad Hersfelder Festspiele kurzfristig mit einer Extraführung für die Musikanten einen spannenden Blick hinter die Kulissen der Ruine und in den Grebekeller, wofür sich der Veranstalter ausdrücklich bedankte.

So blickten Elke und Kurt Bierwirth am Sonntagmorgen bei einem gemeinsamen Frühstück, zumindest mit weit angereisten Gästen, auch nach 20 Jahren wieder auf ein gelungenes (Musik-)Wochenende mit zahlreichen Rückblicken in und vielen Anekdoten aus der Geschichte zurück.

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