Schwerer Unfall

A5 nach Unfall teils gesperrt: Auto schleudert über Leitplanke - Kleinkind und Baby schwer verletzt

Auto nach Unfall auf der Seite im Straßengraben.
+
Unfall auf der A5: Ein Auto landet auf der Seite.

In Richtung Kirchheim ist ein Auto auf der A5 schwer verunglückt. Die Autobahn ist nach dem Unfall teilweise gesperrt. Kinder unter den Verletzten. Die Polizei hat weitere Details veröffentlicht.

Update vom Samstag, 19.09.2020, um 17.45 Uhr: Über den Hergang des Unfalls auf der A5 zwischen Alsfeld und Kirchheim wurden jetzt weitere Informationen bekannt. Der Fahrer eines mit drei Personen besetzten Ford befuhr die A5 aus Richtung Alsfeld in Fahrtrichtung Kirchheim. Kurz vor dem Parkplatz Eifa kam der Ford aus bisher ungeklärter Ursache nach rechts von der Fahrbahn ab und fuhr auf eine Schutzplanke neben der Einfahrt zum Parkplatz.

Der PKW rutschte mehrere Meter auf der rechten Schutzplanke, drehte sich und kippte auf die Fahrerseite in einen Flutgraben. Mehrere Ersthelfer hielten an der Unfallstelle an und befreiten den Fahrer, ein Kleinkind und ein Baby aus dem Fahrzeug und betreuten diese bis zum Eintreffen der Rettungskräfte.

Die Polizei veröffentlichte auch weitere Details zu den verletzten Personen. Demnach sollen die drei Insassen im Unfallwagen ein 35 Jahre alter Familienvater, sein 5-jähriges Kind und ein 9 Monate alter Säugling gewesen sein. Die 5-Jährige saß in einem Kindersitz auf dem Beifahrersitz, während das Baby auf der Rückbank in einer Babyschale lag.

Bei dem Unfall wurden alle drei Insassen schwer verletzt. Laut Polizeiangaben sollen sich die Verletzungen im Kopf-, Rumpf- und Beinbereich befinden. Sie wurden in das Universitätsklinikum Gießen gebracht.

Schwerer Unfall auf A5 zwischen Alsfeld und Kirchheim: Mehrere Personen verletzt

Erstmeldung vom Samstag, 19.09.2020, um 16.31 Uhr: Alsfeld - Auf der A5 zwischen Alsfeld und Kirchheim ist am Samstagnachmittag, 19.09.2020, ein Auto schwer verunglückt. Mehrere Kinder wurden bei dem Unfall verletzt. Die A5 Fahrtrichtung Kirchheim musste zeitweilig komplett gesperrt werden. Mehrere Kilometer Stau waren die Folge. Mittlerweile wurde die linke Fahrspur Richtung Kirchheim wieder freigegeben.

Wie die Polizei mitteile, war ein Auto in Richtung Kirchheim auf der A5 unterwegs als es offenbar auf Höhe des Parplatzes Eifa Süd die Kontrolle verlor. Das Auto kam demnach nach rechts von der Fahrbahn ab und schleuderte über die Leitplanke. Es blieb im Graben auf der Fahrerseite liegen. Die Unfallstelle soll hinter dem Parkplatz Eifa Süd auf Höhe des gegenüberliegenden Rastplatzes Berfa Nord liegen.

In dem Unfallwagen befanden sich neben dem Fahrer ein Kleinkind und ein Baby. Ersthelfer befreiten die Opfer aus dem Auto. Aufgrund ihrer Verletzungen wurden alle drei Insassen in ein Krankenhaus gebracht.

DIe Polizei sperrte für die Dauer des Rettungseinsatzes die A5 Richtung Kirchheim zeitweilig komplett. Der Verkehr wurde über den nahegelegenen Parkplatz Eifa Süd umgeleitet. Die Linke Fahrbahn ist mittlerweile wieder frei.

In der Erstmeldung der Polizei hieß es zunächst, an dem Unfall seien noch zwei weitere Autos beteiligt gewesen. Außerdem bekam die Feuerwehr Alsfeld die Meldung, dass das verunglückte Auto in Brand sei. Die Polizei vermutete zunächst, das Auto sei von der Fahrtrichtung Süd durch die Mittelleitplanke geschlagen und dann über die Fahrbahn Richtung Kirchheim geschossen.

Diese Angaben stellten sich vor Ort allesamt als falsch heraus. Es kam offenbar zu widersprüchlichen Aussagen der Anrufer, die den Unfall gemeldet hatten. Die Feuerwehr beseitigte lediglich ausgelaufene Betriebsstoffe und half bei der Erstversorgung.

Zur Ursache des Unfalls gibt es noch keine Hinweise. Wie lange die Teilsperrung noch andauert ist unklar. (Yuliya Krannich und Philipp Zettler)

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion