Gemeinsame Jahreshauptversammlung

Waldbrände fordern  Hohenrodaer Einsatzkräfte

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Leistung belohnt: Im Rahmen der Jahreshauptversammlung überreichte Kreisbrandmeister Karsten Kunz (links) Feuerwehrleuten aus Hohneroda für ihren l angjährigen Dienst das Brandschutzehrenzeichen in Gold beziehungsweise in Silber. Bürgermeister Andre Stenda (rechts) und die Vertreter der Gemeindefeuerwehr gratulierten ebenso zur Ehrung. 

Bilanz zur Jahreshauptversammlung: Mit zehn Einsätzen bei Bränden sowie zwölf technischen Hilfeleistungen liegt ein ereignisreiches Jahr hinter den Hohenrodaer Feuerwehren. 

Mit zehn Einsätzen bei Bränden der Hohenrodaer Feuerwehren sowie zwölf technischen Hilfeleistungen bezeichnete Gemeindebrandinspektor Patrick Fröhlich das Jahr 2018 in seinem Rechenschaftsbericht zur Jahreshauptversammlung insgesamt als sehr ereignisreich. Dabei seien zur Sommerzeit die Löscheinsätze mehrerer Waldbrände am Landecker mit besonders viel Aufwand an Personal und Material verbunden gewesen.

Für solcherart Aufgaben in Hohenroda stehen gegenwärtig 109 Frauen und Männer in den vier Ortsteilwehren zur Verfügung. Davon sind 34 Feuerwehrleute als Atemschutzgeräteträger ausgebildet.

Weiter zählte Fröhlich in seinem Bericht die sehr rege Teilnahme an unterschiedlichen Fortbildungslehrgängen auf, deren Fachwissen dann während Übungen auf Ortsteilebene weiter vertieft worden sei.

Die technische Ausbildung ist auch ein Anliegen des Feuerwehrnachwuchses, über deren Aktivitäten Gemeindejugendwartin Stephanie Hugo berichtete. Zusätzlich nahmen die Jugendwehren aus Mansbach, Ransbach und Ausbach am Völkerballturnier in Bad Hersfeld teil. Besonders erwähnte Hugo den Kreisentscheid zum 50-jährigen Jubiläum der Jugendfeuerwehr Ransbach, bei dem sich die Mansbacher in der Staffelbewertung für den Landesentscheid qualifizierten.

Gleichfalls ist Stephanie Hugo für den jüngsten Nachwuchs der Feuerwehren in Hohenroda zuständig, deren 29 Jungen und Mädchen im vergangenen Jahr mit technischen Übungen sowie Spiel und Unterhaltung fürs Feuerwehrwesen interessiert wurden.

Insgesamt sehr zufrieden äußerte sich dann auch Bürgermeister Andre Stenda über den Brandschutz in der Gemeinde. Inzwischen selbst Feuerwehrmann, war er zudem an den Löscheinsätzen der bereits erwähnten Waldbrände beteiligt und bewertete die Ausrüstung als wichtigen Faktor. Diesbezüglich werde die Gemeinde auch weiterhin investieren. Dazu stellte Kreisbrandmeister Karsten Kunz in seine Grußworten schon mal den baldigen Erhalt eines Einsatzleitwagens (ELW) in Aussicht. Mit Ehrungen und Beförderungen wurde die Versammlung abgeschlossen. (ha) 

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