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Riesenwels aus Teich in Hohenroda gezogen

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Anglerglück: Stolz präsentieren Dominic Rehbein (links) und Michael Ruppel den Wels aus dem Teich im Schwarzengrund.
Anglerglück: Stolz präsentieren Dominic Rehbein (links) und Michael Ruppel den Wels aus dem Teich im Schwarzengrund. © Ruppel/Rehbein/Privat

Zwei Anglern aus dem Kreis ist ein besonderer Fang geglückt. Sie zogen einen kapitalen 1,88 Meter großen und 34 Kilogramm schweren Wels aus dem Teich in Hohenroda.

Hohenroda – Dominic Rehbein und Michael Ruppel ist am Freitagabend ein besonderer Fang geglückt. Die beiden Angler aus dem Ostteil des Kreises zogen einen kapitalen 1,88 Meter großen und 34 Kilogramm schweren Wels aus dem Teich unterhalb der Hotelanlage im Hohenrodaer Schwarzengrund in Oberbreitzbach an Land.

Sowohl der aus Schenklengsfeld stammende Rehbein als auch der Friedewalder Ruppel sind Mitglieder der Vereinigten Fischerfreunde (VFF) Hohenroda. Für die beiden ist der Fang eines solchen Räubers der bislang größte in ihrer Angler-Laufbahn. Ruppel hatte schon einmal einen Wels gefangen. „Der hatte aber bei Weitem nicht den Umfang von dem, der uns am Freitag an den Haken gegangen ist“, sagt er. Der Wels ist ein Süßwasser-Raubfisch, der tagsüber am Grund des Gewässers ruht und erst in der Nacht auf Beutezug geht. Dabei scheint er vor nichts halt zu machen. Zu seinem Nahrungsangebot gehören nicht nur lebende oder tote Fische die er von der Größe her bewältigen kann wie Schleien, Rotaugen oder Karpfen, sondern auch Schnecken, Nager wie Mäuse oder Ratten, Würmer oder auch Wasservögel.

Es ist aber nur ein Gerücht, dass der Wels auch Haustiere wie Hunde oder gar Menschen angreift. Darüber gibt es keine bestätigten Meldungen. Welse verfügen über einen hervorragenden Geruchs- und Geschmackssinn, der Rezeptoren für süß, sauer, bitter und salzig umfasst.

Welse können bis zu drei Meter groß werden, es sollen auch schon Exemplare gefangen worden sein, die fünf Meter Länge aufwiesen. Für den Fang hatten die beiden einen extra Köder zurechtgemixt. „Gebissen hat er auf ein dickes Bündel aus Tauwürmern“, schreibt Rehbein. Nachdem die beiden ihren Fang an Land hatten, musste er aufwendig gewogen und gemessen werden, ehe der Fisch filetiert in die Gefriertruhe wanderte.

Rehbein ist Lehrer an der Werratalschule in Heringen und will dort nach den Sommerferien eine Angel-AG anbieten. (Hartmut Wenzel)

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