Sitzung der Gemeindevertretung

Hohenroda bringt Bauleitplanung für Demenzdorf auf den Weg

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Bietet Platz für zehn Bewohner: Die Visualisierung zeigt eines von insgesamt acht geplanten Appartmenthäusern des Demenzdorfs in Mansbach   

Den ersten Schritt für den Bau eines Demenzdorfs in Mansbach haben die Hohenrodaer Gemeindevertreter getan. Der Bürgermeister spricht von einem "Jahrtausendprojekt". 

Mansbach/Ausbach. Mit den Aufstellungsbeschlüssen für Bebauungs- und Flächennutzungsplan wurde am Donnerstagabend während der Gemeindevertretersitzung in der Ausbacher Hofreitejeweils einstimmig bei einer Enthaltung die Bauleitplanung für die Fachpflegeeinrichtung angestoßen.  Bürgermeister Andre Stenda bezeichnete das Bauvorhaben als „Jahrtausendprojekt“ für die Gemeinde. 

Bauplaner Karsten Kimpel hatte zuvor den aktuellen Stand der Planungen für die Anlage vorgestellt, die auf dem 15 000 Quadratmeter großen Areal des ehemaligen Tierparks zwischen Geyso-Schloss und Grundschule entstehen soll: Acht Einzelgebäude mit jeweils zehn Appartmenets sollen in einem Rondell um eine innen liegende Grünfläche gruppiert werden. 

Die ehemalige Tierparkschänke, die dafür aufgestockt und erweitert wird, soll künftig neben Verwaltung und Werkstatt auch Pflegeplätze für Palliativpatienten beherbergen, damit die Bewohner in ihrer letzten Lebensphase nicht noch einmal aus ihrer vertrauten Umgebung gerissen werden müssen.

Betriebserlaubnis für die Kita

Ebenfalls einstimmig beschlossen die Gemeindevertreter die auf zwei Jahre befristete Erweiterung der Betriebserlaubnis des Kindergartens Ausbach um eine Krippengruppe für die Halbtagsbetreuung von Kindern zwischen dem zehnten Lebensmonat und drei Jahren.

Außerdem soll die bisherige zweite Kindergartengruppe ebenfalls befristet in eine altersübergreifende Gruppe umgewandelt werden. Grund dafür sind laut Bürgermeister Andre Stenda gestiegene Anmeldezahlen. Bereits im Kindergartenjahr 2017/1018 war die Betriebserlaubnis befristet bis Ende Juli dieses Jahres erweitert worden. 

Weil die Betreuungskapazitäten den Bedarf auch darüber hinaus nicht abdecken und sich „Überhang“ von 15 Kindern im Alter zwischen zwei und drei Jahren ergeben würde, war die Fortsetzung der erweiterten Betriebserlaubnis beantragt worden.

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