"Kreuzfahrt im Schweinestall" nach fünf Jahren Pause

Bühnenfieber in Mansbach: Theatergruppe probt neues Stück

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Voller Vorfreude: Die Mitglieder der neu gegründeten Theatergruppe „Bühnenfieber Mansbach“ bereiten sich auf ihr erstes Stück „Kreuzfahrt im Schweinestall“ vor. 

Verstrickungen, Verschwörungen und handfester Humor: Mit der Komödie „Kreuzfahrt im Schweinestall" soll im kommenden März die Mansbacher Theatertradition wiederbelebt werden.

Zum Ensemble der neu gegründeten Theatergruppe „Bühnenfieber Mansbach“ gehören neben Neulingen auch mehrere Laienspieler, die bereits bei den Theaterfreunden Mansbach aktiv waren. Die lustigen Stücke dieser Gruppe waren mehr als 20 Jahre lang eine feste Größe im Jahreskalender des Hohenrodaer Ortsteils und fanden regen Zuspruch beim Publikum.

Unter neuem Namen haben sich jetzt nach rund fünf Jahren Pause wieder Theaterbegeisterte zusammengefunden. „Nach den ersten Gesprächen im März fand am 21. Mai unsere Gründungssitzung statt“, berichtet die Vorsitzende Silvia Kümmel. Zum harten Kern gehören zwölf Aktive, von denen neun auf der Bühne stehen und drei hinter den Kulissen für einen reibungslosen Ablauf sorgen werden. Im September wurden die Textbücher ausgegeben, seit Oktober trifft sich das Ensemble wöchentlich zu Leseproben in der Gartenhütte eines Mitgliedes. Für ihr Debüt haben die Theaterbegeisterten das Stück „Kreuzfahrt im Schweinestall“, eine Komödie in drei Akten von Carsten Lögering, ausgesucht. „Wir brauchten ein lustiges Stück mit fünf weiblichen und vier männlichen Rollen. Das hat einfach gepasst“, erklärt Silvia Kümmel. Im Zentrum steht der faule Bauer Jupp, der sich – um seine panische Angst vor Wasser zu verbergen – auf dem eigenen Hof versteckt, statt die gewonnene Mittelmeerkreuzfahrt anzutreten. Wie beim Volkstheater üblich, geht das natürlich schief und sorgt für allerlei Verwirrungen.

Bevor die Proben in die heiße Phase gehen, müssen die Laienspieler eine andere Herausforderung meistern: Das Mansbacher Bürgerhaus verfügt über keine feste Bühne, sodass der Aufführungsort zunächst mit Spielfläche, Vorhang und Kulissen versehen werden muss. Um doppelten Aufwand zu vermeiden, kooperiert „Bühnenfieber“ mit der örtlichen Vereinsarbeitsgemeinschaft: Nach dem Aufbau im Januar wird die Bühne zunächst für die Faschingsveranstaltungen und danach für die Theateraufführungen genutzt. Weil bereits am darauffolgenden Wochenende das Schauturnen im Bürgerhaus stattfindet, muss dann zügig wieder abgebaut werden.

Der Vorverkauf für die Vorstellungen am Samstag, 21. März, um 20 Uhr (Einlass ab 19 Uhr) und Sonntag, 22. März, um 19 Uhr (Einlass ab 18 Uhr), beginnt am Sonntag, 15. Dezember, während des Weihnachtsmarkts „Hohenroda im Lichtermeer“ in Oberbreitzbach, auf dem die Theatergruppe mit einem Stand vertreten sein wird. Danach sind Karten für jeweils acht Euro in der Bäckerei Fischer in Mansbach erhältlich. Zur Generalprobe will die neue Theatergruppe wieder die Bewohner der Altenheime „Die Brücke“ Eiterfeld und „Residenz Ambiente“ Philippsthal einladen – auch das ist Teil der Mansbacher Theatertradition. (jce)

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