Regen, Schnee und Wind haben Arbeiten ausgebremst

Windradbau bei Buchenau liegt nicht mehr im Zeitplan

Am Boden: Die einzelnen Segmente werden für die Montage vorbereitet. Fotos: Reymond

Buchenau/Mengers. Eigentlich sollten sich bereits zum Ende des vergangenen Jahres die ersten Windräder der Buchenau Wind GmbH & Co. KG in den Bereichen Buchenau-Ost und Buchenau-West drehen.

Doch bisher sind erst zwei der insgesamt zehn Anlagen in Betrieb. Diese stehen oberhalb von Buchenau. Insgesamt werden dort acht Anlagen errichtet. Zwei Windräder werden aktuell im Gebiet Buchenau-Ost im Waldstück Hauberg bei Mengers aufgestellt.

„Der Bauablauf ist insbesondere bei den Kran- und Hubarbeiten gegenwärtig nicht im Zeitplan, was allerdings ausnahmslos auf Witterungsbedingungen wie Stark- und Dauerregen, Schnee oder zu hohe Windgeschwindigkeiten während der Wintermonate zurückzuführen ist. Durch die Aufstockung von Krankapazitäten seit April konnten diese Verzögerungen teilweise wieder aufgeholt werden“, teilt Anne Stellberg mit, die bei der Rhön Energie Fulda GmbH für die Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Die Rhön Energie ist zu 50 Prozent an der Buchenau Wind GmbH beteiligt.

Nachdem die Frist zur Anlieferung der Teile für die einzelnen Windkraftanlagen zunächst bis zum 15. März verlängert worden war, hat die Marktgemeinde Eiterfeld diese noch einmal bis zum 22. Juni ausgedehnt. „Dann ist Schluss. Das haben wir den Verantwortlichen mitgeteilt“, erklärt Franz Giebel, Leiter des Rechts- und Ordnungsamts der Marktgemeinde Eiterfeld. Denn am 25. Juni sperrt die Gemeinde die Kreisstraße 153 zwischen Eiterfeld und Reckrod, um ihrerseits dort gemeinsam mit Hessen Mobil den geplanten innerörtlichen Straßenbau in Angriff nehmen zu können.

Hoch oben: Mit einem riesigen Kran, gesichert in einer Kabine, werden die Monteure zu ihrem Arbeitsplatz in luftiger Höhe gebracht.

Im Bereich Buchenau werden nach Abschluss des aktuellen Windparkprojekts insgesamt 15 Windräder Strom produzieren. Denn im Herbst 2016 sind bereits fünf auf dem Dickerberg, dem Mahnberg und dem Neukircher Berg installierte Windräder in Betrieb gegangen. Sie waren von der Abo Wind AG in Auftrag gegeben worden. Doch noch bevor der erste Strom erzeugt wurde, waren die Anlagen schließlich von der Stadtwerke-Gesellschaft Trianel Erneuerbare Energien GmbH & Co. KG aus Aachen übernommen worden. Die genaue Bezeichnung, unter der die fünf Anlagen geführt werden, lautet: Trianel Windpark Buchenau GmbH & Co. KG mit Sitz in Aachen.

Dieser Windpark mit seinen fünf Anlagen des Typs Vestas V126-3,45 hat eine Leistung von 17,25 Megawatt.

Bei den nun zum Großteil noch im Aufbau befindlichen zehn Anlagen der Buchenau Wind GmbH & Co. KG handelt es sich um Räder des Anbieters Enercon, Typ 115, mit einer Leistung von drei Megawatt je Windrad. Jede dieser zehn Anlagen hat eine maximale Höhe von 207,50 Metern. Ein Rotor mit seinen drei Blättern kommt auf einen Durchmesser von 115,70 Metern.

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