Ausgebessert

Neue Stütze für den  Soisbergturm

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Erneuert: Eine der vier Lärchenholz-Säulen des Aussichtsturms auf dem Soisberg wurde durch einen Douglasienstamm ersetzt.

Soislieden – Die Bürgerinitiative Aussichtstrum Soisberg hat eine der vier Holzsäulen des knapp 25 Meter hohen Aussichtsturms auf dem Soisberg erneuern lassen.

„Vielen Besuchern war es schon aufgefallen, dass eine der vier Holzsäulen am Turm starke Fäulnisbeschädigungen hatte. Der Verein Aussichtsturm Soisberg, der auch für die Unterhaltung des Turmes zuständig ist, hat die notwendige Erneuerung schon seit Längerem vorbereitet und in Auftrag gegeben“, teilt der Vorsitzende Leonhard Hohmann mit. In kürzester Zeit und bei guten Wetterbedingungen hat jetzt die Zimmerei Preis zusammen mit dem Forstbetrieb Toni Fink und Erhard Henkel diesen kniffligen Auftrag erledigt.

Anders als der Vorgänger ist der Stamm nicht aus Lärchenholz, sondern aus einer mächtigen Douglasie geschnitten. Laut Zimmermeister Hans-Georg Preis haben Transport und Einbau Vorort den Fachmännern eine enorme Anstrengung abverlangt. Der Forstfachmann Toni Fink, sonst eher für exakte Baumfällarbeiten bekannt, hat den Stamm am Turm mit technischem Gerät aufgerichtet. Für die Montagearbeiten war, auch zur Sicherheit der Arbeiter, kurzzeitig ein Baugerüst über die gesamte Höhe aufgestellt worden. Den beschwerlichen Transport auf dem letzten Stück des Wanderweges hat Erhard Henkel aus Unterufhausen übernommen.

„Der Verein bedankt sich auch im Namen der Wanderer, die jetzt unbeschwert und sicher den Turm besteigen können“, so Leonhard Hohmann. Der Aussichtsturm auf dem 629,9 Meter hohen Soisberg zwischen Hohenroda, Schenklengsfeld und Eiterfeld war auf Betreiben der 1997 gegründeten Bürgerinitiative Aussichtsturm Soisberg gebaut worden.

Das Richtfest wurde am 3. Oktober 2003 gefeiert, offiziell eröffnet wurde der Turm am 1. Mai 2004. Das mit Lärchenholz verkleidete Stahlgerüst-Bauwerk hat eine Gesamthöhe von 24,96 Metern. 111 Stufen sind bis zur oberen Plattform zu erklimmen. Die beiden Vorgänger von Ende des 19. Jahrhunderts und aus dem Jahr 1955 waren mit acht und 13,5 Metern um einiges kleiner.  red/jce

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