4500 Euro vom Land

Toilettenanlage in Rotensee wird saniert

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Freuen sich über 4500 Euro vom Land für die Sanierung der im Hintergrund zu sehenden Toilettenanlage in Rotensee: Die Vertreter der Gemeinde, des Ortsbeirats und des Fördervereins – Fünfter von links Bürgermeister Harald Preßmann, daneben von links der Regionalbeauftragte Tobias Scherf, Ortsvorsteher Heiko Kroker und der Vereinsvorsitzende Sergej Grewe.

Rotensee – Wie alt genau die Toilettenanlage am Festplatz in Rotensee ist, wissen weder Haunecks Bürgermeister Harald Preßmann, noch Ortsvorsteher Heiko Kroker.

Fest steht aber: Das Häuschen, das vermutlich aus den 80er-Jahren stammt, samt sanitären Anlagen ist längst in die Jahre gekommen und soll im Rahmen des Projekts Generationenplatz saniert werden.

Mit 4500 Euro aus dem Förderprogramm „Starkes Dorf – wir machen mit“ unterstützt die Hessische Landesregierung das Vorhaben. Die offizielle Übergabe des Förderbescheids nahm Tobias Scherf, Regionalbeauftragter der Landesregierung, am Montagabend im Rahmen eines gemütlichen Beisammenseins mit Vertretern der Gemeinde, des Ortsbeirats und des Fördervereins inklusive kühlen Getränken und Grillwürstchen vor. Außerdem gab es noch eine Plakette, die dann am modernisierten Häuschen, das auch über einen Lagerraum verfügt, angebracht werden könnte.

Einige der braunen Fliesen, Waschbecken und Toiletten sind bereits in ehrenamtlicher Eigenregie entfernt worden. Pissoirs weichen soll die bisherige „Pinkelrinne“. Die 4500 Euro vom Land sollen für neue sanitäre Anlagen, Fliesen, Anschlüsse und Elektroarbeiten verwendet werden. Ausreichen wird das Geld laut Vereinsvorsitzendem Sergej Grewe wohl nicht, es sei aber auf jeden Fall „eine Finanzspritze, die wir gut gebrauchen können“.

Mit dem sogenannten Generationenplatz (wir berichteten bereits) als Begegnungsstätte soll ein neuer attraktiver Mittelpunkt für Rotensee geschaffen werden, der den Bürgern ebenso zur Verfügung stehen soll wie vorbeikommenden Radfahrern und Wanderern, die somit auch von der sanierten Toilettenanlage profitieren würden. Neben zehn Spielgeräten für Kinder und Senioren soll die Fläche, auf der seit 2017 auch wieder die Kirmes gefeiert wird, einen Kunstrasen- beziehungsweise Tartanplatz sowie einen Bouleplatz erhalten. Etwas ins Stocken geraten ist die Umsetzung zuletzt, weil die Preise arg gestiegen seien, wie der Bürgermeister berichtete. Im Januar sollen die Spielgeräte deshalb noch einmal neu ausgeschrieben werden – in der Hoffnung, dass die Kosten dann wieder geringer sind. „Wir werden das hinkriegen“, zeigte sich Harald Preßmann zuversichtlich. „Zur nächsten Kirmes muss es stehen.“

Mit der Sanierung des Toilettenhäuschens muss es noch schneller gehen. „Die Verwendung der 4500 Euro muss bis Mitte Dezember nachgewiesen werden“, so Sergej Grewe, der sich um den Förderantrag gekümmert hatte. Für den Generationenplatz stehen 70.000 Euro Leader-Förderung bereit, ebensoviel will die Gemeinde beisteuern.

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