Damen-Rat des FCN hatte ins Bürgerhaus Rustikana eingeladen

Tanz dominierte den Stundenplan beim Weiberfasching in Neukirchen

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Weiberfasching in Neukirchen: Mit dabei war auch wieder Solotänzer Marcel Lipphardt.

Neukirchen. Frauen mögen Männer, die tanzen können: So ist es zumindest beim Weiberfasching des FCN im Bürgerhaus in Neukirchen. 

Der Applaus war am Donnerstagabend immer dann besonders laut, wenn die Jungs auf der Bühne ihre Beine, Arme und Hüften schwangen – ob in Uniform, Cowboy-Hosen oder bunten Putzkitteln.

Aber auch für alle anderen, die sich an der Unterrichtsgestaltung im wohl größten Klassenzimmer Haunetals beteiligten, gab es natürlich eifrigen Beifall. „Wenn in Neukirchen die Lehrerin tobt und die Klasse lacht – dann ist Haunetaler Weiberfassenacht!“ lautet diesmal das Motto im Bürgerhaus Rustikana. Der etwas dezimierte Elferrat um Direktorin Christiane Hofmann wurde kurzerhand von Gastschülern aus Oberhaun flankiert.

Auf dem Stundenplan standen neben musikalischer Früherziehung unter anderem Biologie, Geschichte und Erdkunde, wobei sich auf der Bühne bekannte und neue Gruppen präsentierten.

Gesang und Sketche sucht man beim Weiberfasching in Neukirchen vergeblich, im Fokus steht der Showtanz – mit fantasievollen Kostümen und aufwändigen Dekorationen.

Aus den eigenen Reihen waren die Garde und die Showtanzgruppe mit ihrer Grand-Slam-Tour-2019 dabei, außerdem die SGH-Fußballer der dritten Mannschaften als Cowboys und Indianer.

Bekamen für ihre akrobatischen Einlagen viel Applaus: die Voltis Molzbach.

Von den Karnevalsfreunden aus Eiterfeld traten die Eitrafunken (Gardetanz) und die Twirling Group Destination Arzell auf, die eine Choreografie zu den „Tributen von Panem“ zeigten.

Akrobatische Einlagen, die manchen die Luft anhalten ließen, sind die besondere Note der Voltis Molzbach.

Noch neu im „Show-Geschäft“ sind die Kiebitzer Dorfbuben, die zum ersten Mal auf der Bühne des „Rustikana“ standen und mit ihren Konfetti-Waffen einigen Damen in den vordereren Reihen die Pizza verdarben ...

Kaum aufs Foto zu kriegen ist stets Solotänzer Marcel Lipphardt, der in einem irren Tempo umherwirbelt und nur beim Spagat mal wenige Sekunde pausiert.

Richtig krachen ließen es erneut die Männer der Eichenzeller Schreckschruwe, die nicht nur auf einem hohen Niveau tanzen, sondern auch mit ihrer Mimik bestens unterhalten. Diesmal hatten sie ihr eigenes Museum mitgebracht.

An den Nordpol ging es mit den Starlights aus Großenbach, aufs Football-Feld mit den Happy Hüppos aus Bimbach und auch die Matzeratis aus Mittelkalbach durften am späten Abend nicht fehlen. Es gibt eben doch einige Männer, die tanzen (können).

Wer zwischendurch auf die Toilette gehen wollte, musste die Schulleiterin übrigens nicht um Erlaubnis fragen, unerwünscht war jedoch petzen ... Wenn es etwas zu petzen gibt, dann das: Mit dem Timing der Musik klappte es am Donnerstag nicht immer optimal.

Freiwillig nachsitzen konnten die ebenfalls fantasievoll kostümierten Gäste nach dem Ende des offiziellen Unterrichts dann noch in der Musikstunde von DJ Andreas. (nm)

Mit Tanzstunde: Weiberfasching in Neukirchen

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