Jahreshauptversammlung

Mitglieder-Plus bei den Haunetaler Wehren

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Gruppenbild in Haunetal: Offizielle und Beförderte nach der Jahreshauptversammlung im Bürgerhaus Neukirchen.

Neukirchen – Von einem erneut fordernden Jahr hat Haunetals Gemeindebrandinspektor Daniel Streibler mit Blick auf 2019 jetzt bei der Jahreshauptversammlung aller Wehren der Marktgemeinde berichtet.

Zwar sei diesmal nicht der lange Sommer mit anhaltender Trockenheit und Wasserknappheit schuld daran gewesen. Es sei vor allem die Anzahl der Einsätze im Bereich der technischen Hilfeleistung bei Verkehrsunfällen, aber auch bei Ölspuren und Unwettern gewesen, die den Brandschützern viel Arbeit bereitete. Insgesamt wurden 25 Einsätze abgearbeitet (Vorjahr 26). Brandeinsätze gab es lediglich zwei. Überörtliche Hilfe wurde beim Feuer im Seulingswald geleistet. Über 757 Stunden kamen laut Streibler mit über 302 Kameradinnen und Kameraden zusammen.

Zudem wurde bei immerhin elf Veranstaltungen der Brandsicherheitsdienst gewährleistet, etwa beim Karneval und beim Haune-Rock. Auch der Hessentag in Bad Hersfeld wurde durch Haunetaler Feuerwehrleute unterstützt.

Ein Plus ist beim Mitgliederstand zu verzeichnen. 202 Aktive gab es Ende 2019, davon 13 Kameradinnen. Das sei ein Zuwachs von fünf Kameraden in neun Ortsteilen. Die Jugendfeuerwehr hatte zuletzt 34 Mitglieder, davon neun Jugendfeuerwehrkameradinnen in drei Ortsteilen. 146 waren es in der Alters- und Ehrenabteilung, was einem Plus von fünf Kameraden entspreche. „Dies ergibt einen Bestand zum 31. Dezember 2019 von 382 Aktiven“, so Streibler. Die Summe aller Mitglieder in den Feuerwehrvereinen beträgt 945 (plus 45).

Als Atemschutzgerätewart wurde bei der Versammlung Daniel Breul gewählt.

Vertreten war Haunetal auch 2019 wieder bei den Kreiswettkämpfen. Dabei belegte die Feuerwehr Kruspis den siebten Platz. Die Kreiswettkämpfe 2020 finden am 17. Mai in Neuenstein statt. Bei den Gemeindewettkämpfen setzte sich die Feuerwehr Rhina durch, vor Kruspis und Holzheim.

„Immer wieder bekomme ich die Rückmeldung, dass die Art und Weise der Wettkämpfe beeindruckend sei“, so Streibler. Es mache doch Sinn, eine einsatznahe Übung mit wechselnden Szenarien auszuführen. Wobei der Aufwand für die Vorbereitung nicht zu unterschätzen sei.

Der Gemeindefeuerwehrtag hatte im September in Müsenbach stattgefunden. In diesem Jahr wird am 10. und 11. Juni in Odensachsen geübt und gefeiert.

Auf die Kritik des technischen Prüfdienstes (wir berichteten bereits) ging der Gemeindebrandinspektor ebenfalls ein. So wurden unter anderem fast alle Stellplätze für die Fahrzeuge bemängelt. Um den ein oder anderen Um- oder Anbau komme man deshalb nicht herum. Entsprechende Mittel sind im Haushalt der Gemeinde vorgesehen. Völlig überraschend seien einige Bemängelungen indes nicht gewesen, so Streibler.

Abschließend berichtete Streibler ausführlich über Neues vom Land und aus dem Verband. Sein Dank galt einmal mehr allen Aktiven und Unterstützern der Freiwilligen Feuerwehr.  red/nm

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