Dorothee Stuckardt hatte Aktion organisiert

Idyllische Klima-Demo vor der Kirche in Wehrda

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Klimastreik auch in Wehrda: Für die von Dorothee Stuckardt (Zweite von links) erhoffte Menschenkette um die Kirche reichte es nicht ganz, doch die Organisatorin war mehr als zufrieden. Daneben Udo Friedrich, der extra ein Bild gemalt hatte. 

Weltweit sind am Freitag Menschen auf die Straße gegangen, um auf das Thema Klimaschutz aufmerksam zu machen – die vermutlich idyllischste Demo fand im kleinen Wehrda statt.

In dem Haunetaler Ortsteil hatte Dorothee Stuckardt zum Klimastreik auf den Kirchplatz eingeladen, und auch wenn die Zahl der Teilnehmer mit anfangs um die 20 und später einigen mehr überschaubar war, war die Organisatorin sogar mehr als zufrieden.

Klima-Demo in Wehrda.

„Ich hatte damit gerechnet, allein mit meiner Enkelin hier zu stehen und bin glücklich über jeden mehr“, so die Wehrdaerin, die vor allem auch Erwachsene ansprechen wollte, um die von Schülern initiierten Friday-for-Future-Proteste zu unterstützen. „Wir sind wahrscheinlich die kleinste Demo in Hessen oder sogar in ganz Deutschland, aber das macht nichts.“ Und weil die Aktion auch ganz offiziell angemeldet war, galt es bestimmte Auflagen zu erfüllen, wie einen Ordner pro 20 Teilnehmer zu stellen, kein Glas und keine Plakatstäbe aus Eisen.

Klima-Demo in Wehrda.

Unter den acht Bäumen vor der historischen Kirche kamen die Teilnehmer schnell ins Gespräch, die im Übrigen nicht nur aus Wehrda kamen. Karola Günther aus der thüringischen Rhön war auf der Durchreise von einem Termin in Bad Hersfeld und hatte im Internet von der Demo erfahren. „Das fand ich interessant. Es ist wunderschön hier und ich habe nette Leute kennengelernt“, so die Unterweiderin. Extra ein Bild zum Thema Erderwärmung hatte Udo Friedrich aus Wehrda gemalt: „Irgendwie muss man ja Aufmerksamkeit erregen.“ (nm)

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