Das Gemeindeleben stärken

Haunetaler Parlament sagt Ja zu zwei Projekten

IKEK-Projekt: Eines von insgesamt 36 IKEK-Projekten ist „Unser Kalender für Haunetal“. Das Vorhaben hatten Ulrike Klawonn (links) und Martina Allmeroth-Akien, Koordinatorin des MGH, jüngst vorgestellt.
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IKEK-Projekt: Eines von insgesamt 36 IKEK-Projekten ist „Unser Kalender für Haunetal“. Das Vorhaben hatten Ulrike Klawonn (links) und Martina Allmeroth-Akien, Koordinatorin des MGH, jüngst vorgestellt.

Zwei Projekten, die die Marktgemeinde Haunetal lebenswerter machen und weiterentwickeln sollen, haben die Gemeindevertreter ihre Zustimung erteilt.

Neukirchen – So beschlossen die 13 Anwesenden in ihrer Sitzung am Dienstagabend im Bürgerhaus Neukirchen einmütig das in den vergangenen Monaten erarbeitete Integrierte kommunale Entwicklungskonzept (IKEK; wir berichteten mehrfach) inklusive Zeit-, Kosten- und Finanzierungsplan sowie der Fördergebietsabgrenzung für private Vorhaben als Fördergrundlage für das Dorfentwicklungsprogramm und kommunales Handlungsziel.

Am vorgegebenen Zeit- und Kostenrahmen hatte es im Haupt- und Finanzausschuss (HFA) laut des Vorsitzendem Marius Tegl (CDU) zunächst Bedenken gegeben. Nach dem Hinweis von Bürgermeister Gerd Lang, dass es sich dabei um Vorgaben der WI-Bank als Förderbank des Landes Hessen handele, wurde ein entsprechender Änderungsantrag jedoch wieder zurückgenommen.

Von einem „guten Konzept“ sprach der Vorsitzende der GfH-Fraktion Klaus Renschler, verbunden mit einem Dankeschön an alle beteiligten Bürger. „Alle 36 Einzelprojekte haben das Potenzial, die Gemeinde weiterzuentwickeln“, meinte Marius Tegl, der aber auch darauf hinwies, dass die Ideen allesamt vor der Corona-Pandemie entstanden sind. Wenigstens drei Vorhaben sollen laut Bürgermeister noch dieses Jahr umgesetzt beziehungsweise vorangetrieben werden: Neben dem Foto-Kalender mit allen Haunetal-Terminen (wir berichteten) sind das das gewünschte Leerstandskataster und die Beratungen für Privatleute, die förderfähige Vorhaben umsetzen wollen.

Die Marktgemeinde war im August 2018 vom Hessischen Ministerium für Umwelt, Kli-maschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz als gesamtkommunaler Förderschwerpunkt in das hessische Dorfentwicklungsprogramm aufgenommen worden. In der sogenannten Konzeptphase wurde dann das integrierte kommunale Entwicklungskonzept als zentrales Steuerungselement erarbeitet.

Außerdem haben die Gemeindevertreter die weitere Kofinanzierung des Mehrgenerationenhauses (MGH) für die Jahre 2021 bis 2028 „abgesegnet“. Auch hier hatte Klaus Renschler Lob parat: „Das MGH hat sich zum Vorteil der Bürger und des Gemeindelebens gut entwickelt. Wir können nicht anders, als zustimmen.“ Das Bekenntnis der Kommune zum MGH ist Voraussetzung für weitere Fördermittel vom Bund. (Nadine Maaz)

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