Die ersten Camper kamen am Donnerstagnachmittag

5000 Liter Bier und Dosenfraß: Auftakt zum Haune-Rock

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Markus Eckstein war mit seinem Opel Astra aus Niederaula angereist. Der Kofferraum war voll mit Chips, Dosenfraß und Apfelwein. 

Laute Rockmusik und geöffnete Bierdosen: Die dritte Ausgabe des Haune-Rock-Festivals in Odensachsen ist am Donnerstag in Odensachsen gestartet.

Dutzende Camper hatten am späten Nachmittag bereits ihre Zelte aufgeschlagen – trotz Regens: „Wir haben schon bei viel schlimmerem Wetter gecampt. Die paar Regentropfen stören uns nicht“, sagte Christian Roppel aus Friedewald.

Auch Markus Eckstein und Manjana Gralle lassen sich die Stimmung durch das schlechte Wetter nicht vermiesen. „Festivals im Schlamm können auch geil sein“, sagt der 28-Jährige. Er ist aus Niederaula angereist. Der Kofferraum seines Opel Astras ist voll beladen mit Chips, Dosenfraß und einem Stromaggregat für den Kühlschrank. „Den Ventilator habe ich zuhause gelassen“, sagt Eckstein. Und was im Gepäck natürlich auch nicht fehlen darf: Sechs Kisten Bier und zwölf Kisten Apfelwein. „Mal gucken, was meine Kollegen zum Trinken noch so mitbringen“, so Eckstein. Auch Festival-Organisator Sascha Ruppert hat für ausreichend Bier gesorgt. Er rechnet wie im vergangenen Jahr mit 400 Campern. Damals flossen 5000 Liter durch die Zapfhähne. Erstmals gibt es eine Cocktailbar und Streetfood-Wagen mit Pulled-Pork-Burgern, Popcorn und gebrannten Mandeln.

Rock‘n‘Roll: Dominik Apel freut sich sehr auf eine gute Zeit mit seinen Kumpels. 

Eine weitere Neuheit: Mit der schwedischen Band Thundermother spielt beim Haune-Rock-Festival das erste Mal ein internationaler Act. „Auf die Mädels freue ich mich sehr“, so Mitorganisator Rene Bachmann.

Für Pedro Schüler steht der Spaß mit seinen Freunden im Vordergrund. Eigentlich sei er gar kein Rockmusik-Fan. „Ich habe einfach Bock auf eine geile Zeit mit meinen Kumpels.“ Außerdem will der Holzheimer die Organisatoren unterstützen. „Wenn schon mal was vor der eigenen Haustür passiert, gehe ich da auch in“, so Schüler.

Kevin Klein aus Ludwigsau ist wie viele Rockfans zum dritten Mal am Start. Der 23-Jährige ist mit seinen Freunden bereits seit Mittwochabend da. Sie haben sich ihren Stammplatz auf dem Campinggelände gesichert. „Ich finde es einfach geil hier. Die Bands werden auch von Jahr zu Jahr besser.“Die 20-köpfige Gruppe hat 300 Liter Bier für die Tage eingeplant – plus Schnaps. Auch Dominik Apel freut sich sehr auf die Zeit mit seinen Kumpels. „Das ist mir am wichtigsten.“

Von Jan Wendt und Hannah Scheithauer

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