Kita soll erweitert werden

Villa Kunterbunt wächst: Haunecker Gemeindevertretung beschließt Anbau

In Hauneck boomts und deshalb wird voraussichtlich schon im kommenden Jahr an der Kindertagesstätte Villa Kunterbunt ein weiteres Mal angebaut. Foto: Wilfried Apel

Schon bald soll in Unterhaun an der Kindertagesstätte „Villa Kunterbunt“ mit einem Kostenaufwand von 1,14 Millionen Euro ein Anbau errichtet werden.

Dafür gab die Gemeindevertretung am Montagabend in ihrer Sitzung im Eitraer Dorfgemeinschaftshaus einstimmig grünes Licht.

Wie Bürgermeister Harald Preßmann erläuterte, ist die Gemeinde aufgrund fortgesetzt ansteigender Kinderzahlen gehalten, die Anfang der Siebzigerjahre als Flachbau errichtete und 1993 sowie 2015 vergrößerte Einrichtung erneut zu erweitern. „Die Erweiterung soll an der Nord-Ost-Seite des bestehenden Gebäudes errichtet werden, und zwar als Anbau mit den Grundrissmaßen 19,50 Meter mal 15,40 Meter“, erklärte der Rathauschef unter Verweis auf einen Grundsatzbeschluss des Gemeindevorstands. Das Verwaltungsgremium hatte sich darüber hinaus auch schon dafür ausgesprochen, die Kita nicht nur um die momentan erforderlichen zwei Gruppen, sondern um drei Gruppen zu erweitern, da die Erschließung eines weiteren Neubaugebiets geplant ist, was zur Folge haben dürfte, dass erneut Platzbedarf entsteht.

Auch wenn es sich um eine Millionen-Investition handelt, kommt die Gemeinde günstig weg, denn es ist – so Preßmann – davon auszugehen, dass die nach DIN 276 berechneten Gesamtkosten im Rahmen des bis zum 30. September laufenden Investitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung 2018 bis 2020“ in erheblichem Umfang bezuschusst werden. „Beantragt sind 950 000 Euro. Eine entsprechende Förderungszusage ist realistisch. Sobald der in Aussicht gestellte Bewilligungsbescheid vorliegt, muss die Anbaumaßnahme innerhalb von 20 Wochen begonnen werden und bis zum 30. Juni 2022 abgeschlossen sein“, erklärte der Bürgermeister.

Da sich alle Gemeindevertreter einig waren und Klaus Fetten für den Haupt- und Finanzausschuss unterstrich, dass die Zeit dränge und dass so schnell wie möglich gehandelt werden müsse, beschloss das Hauptentscheidungsgremium der Gemeinde einstimmig, die erforderlichen Haushaltsmittel ab dem Haushalt 2020 zu veranschlagen und die notwendigen Maßnahmen auf den Weg zu bringen. apl

Kommentare