Fünf Aufgaben-Stationen im ganzen Ort

Traktor-Ziehen unter sengender Sonne - das war der Gemeindefeuerwehrtag Hauneck

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Anstrengend und schweißtreibend: Die Freiwillige Feuerwehr legte beim Teckerziehen auf dem Gemeindefeuerwehrtag in Bodes ein Höllentempo vor.

An verschiedenen Stationen zeigten die Haunecker Feuerwehren beim Gemeindefeuerwehrtag in Bodes ihr Können. Das ging vom richtigen Knoten bis zum Traktor-Ziehen.

Die Sonne brannte von einem fast wolkenlosen Himmel und das Thermometer hatte die 30-Grad-Marke bereits erreicht, wenn nicht gar schon überschritten, als der Haunecker Bürgermeister, Harald Preßmann, am Samstagmittag den Gemeindefeuerwehrtag in Bodes offiziell eröffnete.

Auf der Festwiese hinter dem Gemeindezentrum waren ein Bierpilz, ein großer Grillstand und ein Festzelt aufgebaut, und wer konnte suchte den Schatten, während der Bürgermeister der Veranstaltung einen guten Verlauf wünschte und Gemeindebrandinspektor Mario Kreisel und der Bodeser Wehrführer Joachim Hofmann über den Ablauf des Tages informierten und notwendige Anweisungen gaben.

Passend zu der hohen Temperatur gekleidet eröffnete Haunecks Bürgermeister Harald Preßmann den Gemeindefeuerwehrtag in Bodes. Dabei waren (von links): Die Wertungsrichter Daniel Streibler, Jan Frauenfelder, Jürgen Pappert, Thomas Bodenbender und (verdeckt) Sabine Hilbert sowie Gemeindebrandinspektor Mario Kreisel und Wehrführer Joachim Hofmann.

Fünf Stationen, an denen verschiedenen Aufgaben zu lösen waren, waren über den gesamten Ort verteilt. Da ging es um Knoten und Stiche, eine Person musste aus einem brennenden Haus gerettet werden, eine weitere verletzte Person aus einer Montagegrube geborgen und in perfekte Seitenlage gebracht werden. Auf einem Firmengrundstück wurde ein Gefahrguteinsatz mit auslaufender Schwefelsäure simuliert und die Wasserentnahme aus einem offenen Gewässer gehörte eher zu den Standardaufgaben der Feuerwehrleute. Besonders anstrengend und schweißtreibend, aber auch lustig und publikumsfreundlich war das Traktorziehen am Rande des Festplatzes.

Leider hatten wegen Personalmangels oder zu hohem Krankenstand die Wehren aus Eitra und Oberhaun absagen müssen, was von den Feuerwehr-Oberen bedauert, vom Bürgermeister ein wenig gerügt wurde. So waren insgesamt 30 Frauen und Männer in fünf Mannschaften aktiv und bei der Siegerehrung am frühen Abend lag Fischbach vor Sieglos, Rotensee, Bodes und Unterhaun. (lö)

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