Neuer Rewe in Unterhaun

Supermarkt zieht zurück an die Bundesstraße

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Symbolischer Spatenstich für den Rewe-Neubau in Unterhaun: Kaufmann Benjamin Albert, Andrea Reifenrath-Hanke (Rewe Expansion), Jens Struck (Trio Bau), Bürgermeister Harald Preßmann, Gudrun Strube (Gemeindevorstand), Arno Seegebarth (Gemeindevorstand), Norbert Kittler (KIZ Bau), Frank Röth (Gemeinde) und André Muth (KIZ-Bau GmbH, von links im Bild) freuen sich, dass das jahrelang geplante Projekt nun umgesetzt wird.

Mit dem symbolischen ersten Spatenstich haben die Bauarbeiten für den neuen Supermarkt in Unterhaun begonnen. Der Neubau rückt wieder dichter an die Bundesstraße 27.

Schon 2010 – ein Jahr nach dem Spatenstich für die neue Ortsumgehung in Hauneck – war klar, dass mit der Verlegung der B 27 auch der Rewe-Markt von der alten an die neue Bundesstraße „umziehen“ soll. Wobei die Standortsuche laut Bürgermeister Harald Preßmann nicht ganz einfach war.

Jetzt – rund zwei Jahre nach der offiziellen Eröffnung der Umgehung – haben die Bauarbeiten für den Neubau am Rotenseer Weg in Unterhaun (wir berichteten mehrfach) begonnen. Bis Ende Januar sollen die Erd- beziehungsweise Auffüllarbeiten abgeschlossen sein, im Anschluss wird dann mit dem Rohbau begonnen. 

Im Herbst 2020 soll die Übergabe sein 

Bauherr ist die Trio Bau Vermittlungsgesellschaft mbH aus Dortmund, Rewe wird auch im neuen Gebäude lediglich Mieter sein. Die Übergabe ist für Herbst 2020 geplant.

Betreiben wird den neuen Markt Kaufmann Benjamin Albert, der seit 2017 auch den jetzigen Markt betreibt und mit dem gesamten Team umziehen wird. Der Kundenrückgang sei seit der Verlegung der B27 deutlich spürbar, so Albert, zumindest was die „durchfahrende Kundschaft“ betreffe.

Der Neubau mit einer Verkaufsfläche von 1800 Quadratmetern soll als „Green Building“ mit besonders energieeffizienter Technik ausgestattet werden. Er wird ein Pultdach haben, großzügig verglast sein und eine Verkleidung in Holzoptik bekommen, erläuterte Norbert Kittler von der KIZ-Bau GmbH. Die Baukosten lägen bei rund 4,5 Millionen Euro.

Besucher sollen von den Plätzen profitieren 

100 Parkplätze sind vor dem Markt geplant, 35 auf der Zuwegung, die ebenfalls neu gestaltet werden muss und sich auch im Bereich des Kreisels vor Schule, Kita und Bürgerhaus verändern wird. Von den zusätzlichen Plätzen sollen die Besucher beziehungsweise Nutzer der genannten Einrichtungen profitieren. „Wir kriegen das hin“, sagte Harald Preßmann mit Blick auch auf die Sicherheit.

Wie genau die Abgrenzung zum Friedhof aussehen soll, ist noch offen, auch das soll aber in enger Abstimmung mit der Gemeinde geschehen, versicherte Jens Struck von Trio Bau.

„Die Gespräche laufen derzeit auf Hochtouren“, sagt Andrea Reifenrath-Hanke (Rewe Expansion) zur Nachnutzung am bestehenden Standort Döllwiesen, wo Rewe einen noch einige Jahre gültigen Pachtvertrag hat. Klar ist, dass es dort keine Konkurrenz in Form eines anderen Lebensmittelhändlers geben soll.

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