Startschuss nach fast 20 Jahren

Sanierung der Ortsdurchfahrt Eitra hat begonnen

Mit zwei Schornsteinfegern als Glücksbringern: Projektleiter Sven-Eric Häger von Hessen Mobil, die Schornsteinfeger Felix Günther und Michael Sauer, Dominic Kohlmann vom Ingenieurbüro Falkenhahn, Frank Röth vom Bauamt der Gemeinde Hauneck, Bürgermeister Harald Preßmann und Marc Schuhmann von der Firma Räuber.
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Mit zwei Schornsteinfegern als Glücksbringern: Projektleiter Sven-Eric Häger von Hessen Mobil, die Schornsteinfeger Felix Günther und Michael Sauer, Dominic Kohlmann vom Ingenieurbüro Falkenhahn, Frank Röth vom Bauamt der Gemeinde Hauneck, Bürgermeister Harald Preßmann und Marc Schuhmann von der Firma Räuber.

Knapp 3,4 Millionen Euro wird die Erneuerung der von Sieglos nach Eitra führenden Landesstraße kosten, für die jetzt nach bald 20-jähriger Planung der Startschuss gefallen ist.

Eitra – Auf rund 1000 Metern soll zum einen für 2,275 Millionen Euro die Fahrbahn der L 3170 samt Nebenanlagen erneuert werden. Zum anderen werden bei der von der Gemeinde Hauneck und Hessen Mobil gemeinsam projektierten Baumaßnahme mit einem Kostenaufwand von jeweils gut einer halben Million Euro aber auch eine neue Wasserleitung mit voraussichtlich 52 Hausanschlüssen und auf etwa der Hälfte der Strecke ein neuer Kanal verlegt. In einem Teilbereich wird darüber hinaus eine Gasleitung verlegt, und natürlich soll auch die Straßenbeleuchtung auf den neuesten Stand gebracht werden.

„Wer schön sein will, muss leiden“, sagte Bürgermeister Harald Preßmann tröstend zu einer Anwohnerin, die wie viele andere seit einigen Tagen erhebliche Umwege in Kauf nehmen muss. Das gilt auch für den Durchgangsverkehr, der je nach Start- und Zielpunkt weiträumig umgeleitet wird (unsere Zeitung berichtete bereits). „Aber das sollte man verschmerzen können, wenn man bedenkt, dass wir seit 2004 daran arbeiten, dass es endlich losgeht“, ergänzte der Rathauschef.

Für den ersten Bauabschnitt der L 3170, der in Sieglos am Abzweig Eichgraben beginnt und in Eitra bis zum Abzweig „Sandweg“ führt, sei eine Bauzeit von rund sechs Monaten vorgesehen, betonten Projektleiter Sven-Eric Häger von Hessen Mobil und Dominic Kohlmann vom Fuldaer Ingenieurbüro Falkenhahn.

In dem sich anschließenden zweiten Bauabschnitt soll sich das Team der Bad Hersfelder Baufirma Räuber, das in der vergangenen Woche mit einer Asphaltfräse den jahrzehntelang von täglich etwa 3000 Kraftfahrzeugen (Schwerverkehrsanteil: bis zu 20 Prozent) beanspruchten Asphaltbelag der Durchgangsstraße bereits zu einem großen Teil abgenommen und mit Lkw abtransportiert hat, ab November bis zum Ortsausgang von Eitra vorarbeiten.

Während die Erneuerung der Fahrbahn der L 3170 kostenmäßig Sache des Landes Hessen ist, haben die Anlieger der Eiterfelder Straße und der Rhönstraße nach augenblicklichem Satzungsstand die Hälfte der vom Land bezuschussten Kosten der Gehweganlagen zu tragen. Bürgermeister Harald Preßmann gab sich im Sinne der Anlieger insoweit allerdings vorsichtig optimistisch: „Ich hoffe, dass das letzte Wort noch nicht gesprochen ist.“

Die Umleitung für den Anliegerverkehr bis 3,5 Tonnen und Linienbusse führt über eine Umfahrungsstrecke durch die Eitra-Wiesen, die extra für diese Maßnahme hergestellt wurde.

Lkw müssen die Baustelle mitsamt der Vollsperrung weiträumig umfahren, alle Umleitungen sind ausgeschildert. (Wilfried Apel)

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