Feierliche Schlüssenübergabe

Schaltzentrale aufgehübscht: Tag der offenen Tür am Haunecker Bauhof

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Der Schlüssel ist da: Die Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde Hauneck haben ab sofort einen renovierten Arbeitsplatz. Das komplette Bild sehen Sie, wenn Sie auf das Kreuzchen oben rechts klicken.

Der Haunecker Bauhof ist in den vergangenen Monaten vergrößert und energetisch auf einen neuen Stand gebracht worden. Beim Tag der offenen Tür konnten sich nun alle dort umsehen.

Die moderne Küche des Bauhofs in Unterhaun blitzt und blinkt. Interessiert schieben sich dutzende Besucher durch die hellen, lichtdurchfluteten Gänge des renovierten und erweiterten Gebäudes.

Am Einweihungstag führt der Chef persönlich durch die Räume. Leiter Gert Otter zeigt auch seinen neuen Einsatzort, ein geräumiges Büro, das er sich mit Wassermeister Gerhard Rübenstahl teilt. Im Vorraum des Gebäudes öffnet Otter einen großen, unauffälligen Wandschrank. „Den hat unser Schreiner gerade vor der Eröffnung fertigstellen können“, erklärt der Bauhofleiter. Noch einen Tag vor dem geplanten Eröffnungstermin wurde an dem 50 Quadratmeter großen Anbau gearbeitet. Doch zur feierlichen Schlüsselübergabe am vergangenen Samstag mit Bürgermeister Harald Preßmann stand der Bauhof in voller Ausstattung.

„Jetzt entspricht das Gebäude auch der Arbeitsstättenverordnung“, betont der Friedewalder Bernd Emmerich, dessen Planungsbüro die neuen Räumlichkeiten entworfen hat.

„Wie vom Gesetzgeber vorgeschrieben, sind ab sofort Duschen und Toiletten für Männer und Frauen getrennt“, bestätigt der Bürgermeister.

Was bisher nicht möglich war, hat die Gemeinde mit Investitionen in Höhe von 370 000 Euro gerichtet. Der Bund bezuschusste die Arbeiten durch das kommunale Investitionsprogramm mit 290 000 Euro. Zusätzlich sorgte ein zinsgünstiger Kredit für eine erleichterte Finanzierung.

Nach zweijähriger Bauzeit kann Bernd Emmerich nun den symbolischen Schlüssel an Bauhofleiter Gert Otter übergeben, der sich noch gut an weniger komfortable Zeiten erinnern kann.

„Vor der Sanierung hatten wir eine Ölheizung und da musste jeden Morgen einer kommen, um die anzumachen“, erinnert sich der Leiter. Mit der alten Heizung verschwand auch die Enge aus dem Gebäude.

Durch einen Aufgang zum Dachboden und zusätzlichen Stauraum in der ersten Etage können die benötigten Geräte ab sofort platzsparend verstaut werden. Für ein angenehmes Klima und eine effektivere Energienutzung in dem Gebäude samt Garagen sorgt eine zusätzliche Dämmung.

Sichtlich interessiert saugen die Besucher der Einweihungsfeier die Informationen zum neuen Bauhof auf. Die Gäste und die Bauhofmitarbeiter testen den Gemeinschaftsraum an diesem Nachmittag schon einmal aus und verzehren dort von der Jugendfeuerwehr gegrillte Bratwürstchen sowie Kuchen und Kaffee der Landfrauen. (kh)

Mehr Platz für den Haunecker Bauhof

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