Haunecker Gemeindeparlament tagte in Oberhaun

Haunecker Haushalt mit Überschuss

Zum Vertreter des Bürgermeisters ernannt: Neuer Erster Beigeordneter der Gemeinde Hauneck ist seit Donnerstagabend der 47-jährige Unterhauner Marcel Nieding, der dem Verwaltungsgremium schon angehörte. Mit ihm freuten sich Gemeindevertretungsvorsitzender Stephan Bolender (links) und Bürgermeister Harald P reßmann (rechts). Foto: Wilfried Apel

In der ihr eigenen Eintracht beschloss die Haunecker Gemeindevertretung am Donnerstag den von Bürgermeister Harald Preßmann eingebrachten Haushalt für das laufende Jahr.

Sowohl das Investitionsprogramm für die Haushaltsjahre 2018 bis 2022 als auch die Haushaltssatzung mit Plan und Anlagen für das Haushaltsjahr 2019 gingen ohne Dissonanzen über die Bühne. Das bedeutet, dass die Haunecker Gemeindeverwaltung im Ergebnishaushalt mit Erträgen in Höhe von 6 830 417 Euro und Aufwendungen in Höhe von 6 590 217 Euro –folglich mit einem Überschuss in Höhe von 240 200 Euro – arbeiten kann. Bei den Investitionen beläuft sich das Gesamtvolumen auf rund 1 970 000 Euro. Insoweit ist ein Fehlbedarf in Höhe von 573 956 Euro zu verzeichnen, der durch Kredite finanziert werden muss.

Für die SPD-Fraktion stellte Olivia Weich heraus, dass der Ergebnishaushalt-Überschuss deutlich höher ausfalle als 2018. Das sei insbesondere auf höhere Schlüsselzuweisungen des Landes und geringere Umlagen des Landkreises zurückzuführen.

Die vorgesehenen Investitionen, zu denen umfangreiche Wasserleitungs-, Kanal- und Straßenbaumaßnahmen sowie der Neubau der Gemeindeverwaltung zählen (unsere Zeitung berichtete), bezeichnete die Unterhaunerin als sinnvoll: „Damit wird die Zukunft der Gemeinde gestaltet.“

Für die wünschte sie sich eine Fortsetzung der guten und konstruktiven Zusammenarbeit der Gemeindegremien, damit es in Hauneck auch in den kommenden Jahren „ein gutes Miteinander“ gebe. Dem schloss sich Klaus Fetten für die FWG-Fraktion an: „Da bleibt mir nicht mehr viel zu sagen“, so dass einem doppelten einstimmigen Zustimmungsbeschluss nichts mehr im Wege stand.

Ebenso geräuschlos gingen die Beschlüsse zu zwei Tagesordnungspunkten über die Bühne, mit denen ermöglicht werden soll, dass Firma Nemt im Baugebiet „Die Döllwiesen“ eine Erweiterung durch Errichtung einer Lagerhalle vornehmen kann, und dass zum anderen der Eigentümer des jetzt noch von Rewe genutzten Gebäudes nach Umzug des Supermarktes in das Sondergebiet „Rotenseeer Weg“ für das dann leere Gebäude seine bisherigen Rechte behält. Die baurechtlichen Änderungsverfahren wurden einstimmig auf den Weg gebracht.

Kommentare