„Erfolg für Generationen“

Ein Fest zum Abschluss der Dorferneuerung in Eitra

+
Ein guter Platz zum Feiern: Das erneuerte Dorfgemeinschaftshaus von Eitra.

Mehr als zwei Millionen Euro wurden investiert, damit Eitra weiterhin ein Dorf ist, in dem die Menschen gerne leben. Jetzt wurde der Abschluss der Dorferneuerung gefeiert.

Eitra – „Eitra - ein Dorf mit Lebensqualität durch intakte Natur, lebendige Dorfkultur, Wirtschaftskraft und Gastlichkeit“, dies ist das Leitmotiv, nach welchem die Eitraer die vergangenen Jahre ihr Dorf erneuert haben. Am Samstag fand ab 13 Uhr die Abschlussfeier zu den gelungenen Arbeiten statt.

Nach einem musikalischen Beitrag des Kirchenchors Hauneck und der Begrüßung, stellte Bürgermeister Harald Preßmann die öffentlichen Projekte anhand von Vorher-Nachher-Bildern vor. Insgesamt wurden über zwei Millionen Euro investiert, erklärte der Bürgermeister. Zu den Projekten zählt die Sanierung und Erweiterung des Dorfgemeinschaftshauses von 2012 bis 2016. „Besonders stolz sind wir darauf, dass sich im Jahr 2017 aus der Freiwilligen Feuerwehr Eitra und dem Turnverein Eitra der Trägerverein gegründet hat“, berichtet Preßmann.

Stellten die abgeschlossenen Projekte vor: Von links Heiner Schott, Ortsvorsteher Michael Mihm und Bürgermeister Harald Preßmann.

Neben dem Dorfgemeinschaftshaus wurde ein neuer Kinderspielplatz mit Kosten von 78.100 Euro erbaut. Des Weiteren wurden die Friedhofshalle mit Trauerweg und Vorplatz, sowie die Zuwegung zur Turnerhütte saniert.

Um die Eitraer Kirche herum ist nun alles behindertengerecht gestaltet und es gibt neue Parkplätze. „Ein besonderer Dank geht an die Bürger aus Eitra, die insgesamt 4555 Stunden freiwillig gearbeitet haben. Der Erfolg, der dadurch geschaffen wurde, ist für Generationen“, sagte Preßmann.

Staatsminister Michael Roth lobte in seinem Grußwort die Gemeinschaft auf den Dörfern. Es sei etwas Besonderes, was man in großen Städten auf keinen Fall so wiederfinden könne. Es sei außerdem wichtig, die ehrenamtlichen Helfer und ihre Arbeit mehr wertzuschätzen.

„Das Dorf sollte schöner, moderner und attraktiver werden, denn nur so hat die ländliche Region Zukunft“, sagt der Ortsvorsteher Michael Mihm. Er stellte die 21 privaten Maßnahmen vor, zu denen hauptsächlich Dach- und Außensanierungen zählen.

Im Anschluss an die Vorstellung der Projekte konnten die Besucher das sonnige Wetter bei Kaffee, Kuchen oder Gegrilltem genießen. Außerdem wurde ein „Informationsspaziergang“ durch das Dorf angeboten. Ein weiteres Highlight war der Auftritt der Trachtenkapelle aus Großentaft.

VON GESA GÖBEL

Kommentare