Mit Sperrung in den Ferien - Bauarbeiten an alter B 27 in Hauneck beginnen Ende Mai

Tempo 30 bald in Oberhaun, Sieglos und Eitra 

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In Sieglos werden auch der Kreuzungsbereich umgestaltet und die Bushaltestelle versetzt.

Sieglos/Oberhaun/Eitra. Gut achteinhalb Jahre nach dem ersten Spatenstich und rund sieben Monate nach der Freigabe des letzten Teilstücks, wird die Ortsumgehung Hauneck die Gemeinde und ihre Bürger noch einige Zeit weiter beschäftigen.

Über den bereits seit längerem geplanten und nun anstehenden Ausbau der 30er-Zonen in den Ortsdurchfahrten Sieglos, Oberhaun und Eitra sowie die Sanierung der Ortsdurchfahrten beziehungsweise der alten B 27 in Sieglos und Oberhaun informierten jetzt die Verantwortlichen Sven-Eric Häger von Hessen Mobil und Dr. Sebastian Richardt vom Ingenieurbüro Rother & Partner. Los gehen soll es Ende Mai.

Zu der umfangreichen Gemeinschaftsmaßnahme hinzukommen die Sanierung und der Neubau der K 23/Bahnhofstraße in Oberhaun.

Mit der Ausweisung von weiteren 30er-Zonen sollen in Sieglos und Oberhaun unter anderem die Kreuzungsbereiche umgestaltet, die Bushaltestellen verlegt und Querungshilfen für Fußgänger eingerichtet werden. Co-Finanziert wird die Verkehrsberuhigung laut Bürgermeister Harald Preßmann über ein entsprechendes Förderprogramm.

Die Sanierung der alten Ortsdurchfahrten schließt die Sanierung der Fahrbahn, von Durchlässen und die Erneuerung schadhafter Ränder sowie eine Anpassung der Linienführung ein. Umgesetzt werden die Arbeiten von der Baufirma Räuber aus Bad Hersfeld. Die Asphaltierungsarbeiten werden bewusst in den Sommerferien stattfinden, wenn der Schulbusverkehr entfällt. Ganz ohne Vollsperrung wird es laut Häger aber nicht gehen. Auch werden einzelne Anlieger ihre Grundstücke für voraussichtlich eine Woche nicht anfahren können.

In Sieglos werden auch der Kreuzungsbereich umgestaltet und die Bushaltestelle versetzt.

Die Fertigstellung der umfangreichen Gemeinschaftsmaßnahme ist für Ende November 2018 – rechtzeitig vor dem Winter – vorgesehen.

Eine permanente Überwachung ist in den 30er-Zonen übrigens nicht geplant, sollten sich zu viele Fahrer aber nicht an das neue Tempolimit halten, wäre sicher eine zeitweise Kontrolle durch den Ordnungsbehördenbezirk denkbar, so Preßmann.

Rund 1,8 Millionen Euro betragen die Gesamtkosten, auf die Gemeinde entfallen knapp 490 000 Euro, mit 7600 Euro ist der Landkreis bei der K 23 dabei, den Rest trägt Hessen Mobil. Einmal wöchentlich wird es laut Bürgermeister eine Baubesprechung geben. Bei Fragen oder Problemen können sich die Anlieger direkt an die Gemeinde beziehungsweise das Bauamt wenden – möglichst immer bis mittwochs.

Ebenfalls noch in diesem Jahr zurückgebaut werden sollen die Provisorien im Bereich Oberhaun.

Mit Blick auf die neue B 27 und den Durchgangsverkehr von einst rund 11 000 Fahrzeugen pro Tag sprach Bürgermeister Preßmann von durchaus positiven Effekten. „Die Ortsumgehung kommt so langsam zum Tragen.“ Eines sei aber eben auch klar: „Das Projekt ist noch nicht vorbei“. (nm)

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