Bagger rollen für Kleinkinder

Kita in Unterhaun wird erweitert

Symbolischer Spatenstich für die Kita-Erweiterung: Armin Bach von der Baufirma Eichenauer, Bauamtsleiter Frank Röth, Bürgermeister Harald Preßmann, stellvertretende Kita-Leiterin Ann-Kathrin Güldner, Verwaltungsmitarbeiterin Anja Birkel, Kita-Leiterin Conny Arndt und Planer Bernd Emmerich griffen fürs Foto zur Schaufel. 
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Symbolischer Spatenstich für die Kita-Erweiterung: Armin Bach von der Baufirma Eichenauer, Bauamtsleiter Frank Röth, Bürgermeister Harald Preßmann, stellvertretende Kita-Leiterin Ann-Kathrin Güldner, Verwaltungsmitarbeiterin Anja Birkel, Kita-Leiterin Conny Arndt und Planer Bernd Emmerich griffen fürs Foto zur Schaufel. 

Die Kindertagesstätte im Haunecker Ortsteil Unterhaun wird um drei zusätzliche Krippengruppen erweitert.

Unterhaun – Neben der Kita in Unterhaun wird seit einigen Tagen gebaggert: Das freut nicht nur die Kinder, die die Bauarbeiten sehr interessiert beobachten, sondern auch die Leiterinnen und den Haunecker Bürgermeister Harald Preßmann. Denn auf der Fläche nebenan entsteht ein Erweiterungsbau für drei zusätzliche Krippengruppen.

Den Beschluss dafür hatte die Gemeindevertretung im August 2019 gefasst, „nun kann es endlich losgehen“, wie Preßmann am Montag beim symbolischen Spatenstich betonte. Möglich macht den Neubau eine Förderzusage des Landes in Höhe von 900 000 Euro – 300 000 Euro pro Gruppe. Einen Bonus gab es für den Grunderwerb. „Wir sind sehr froh über diesen Zuschuss, ansonsten wäre es mit der Finanzierung schwierig geworden“, so der Bürgermeister. 100 000 Euro sind im Haushalt der Gemeinde für 2021 vorgesehen,

Insgesamt rechnet Harald Preßmann mit Kosten in Höhe von rund 1,2 Millionen Euro. Vor einem Jahr hatte die Kostenschätzung noch bei 1,14 Millionen gelegen, mit Blick auf die aktuellen Preissteigerungen und Lieferprobleme im Baugewerbe müsse man nun aber sicher mit etwas mehr rechnen, schätzt der Bürgermeister.

Mit der Erweiterung um drei zusätzliche Krippengruppen für jeweils zehn bis zwölf Unterdreijährige wolle man „Eltern und Kinder zufriedenstellen“. Denn der Bedarf sei schon jetzt da und werde noch weiter steigen. Es ist nach 1993 und 2014/2015 bereits die dritte Erweiterung der in den 1970er-Jahren errichten Haunecker Kindertagesstätte, die im Zuge des jüngsten Anbaus zudem energetisch saniert wurde.

Der zweigeschossige Neubau auf der Ostseite der Kita mit flachgeneigtem Pultdach wird laut Planer Bernd Emmerich optisch an den schon bestehenden Erweiterungsbau angepasst. Beide Gebäude werden dicht beinander auf gleicher Höhe liegen, aber nicht miteinander verbunden sein. Auf knapp 400 Quadratmetern entstehen neben den Gruppenräumen zwei Schlafräume, zwei Küchen mit Essbereich, Waschräume und Abstellräume. „Alle Räume sind barrierefrei erreichbar“, erklärt Emmerich. 700 bis 750 Quadratmeter wird das Außengelände messen – Platz genug für ein eigenes Spielgelände.

Der Haupteingang zum Neubau wird sich in Richtung Rotensee/Bundesstraße 27 befinden, die Zufahrt soll über die bereits bestehende Zuwegung gegenüber dem Rewe-Gelände erfolgen. Eine neue zweite Zufahrt wäre laut Bürgermeister nicht möglich. Die Straße wird dann um das neue Gebäude herum führen.

Mit der Fertigstellung des Neubaus rechnet Preßmann optimistisch im Frühjahr 2022. Aktuell werden in der Kita 130 Kinder betreut, davon 21 unter drei Jahren. (Nadine Maaz)

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