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„Dog eat Dog“ und „The New Roses“ am ersten Festival-Tag im Haunetal

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The New Roses waren der wahrscheinlich bekannteste Act am Donnerstag beim Haune-Rock.
The New Roses waren der wahrscheinlich bekannteste Act am Donnerstag beim Haune-Rock. © Steffen Sennewald

Die Fans strömten am Donnerstag ins „Valley of Rock“: „Dog eat Dog“ und „The New Roses“ performten beim Haune-Rock-Festival.

Odensachsen – Erst fangen sie ganz langsam an, aber dann! Beim Opener des diesjährigen Haune-Rock, der inzwischen fünften Ausgabe mit der einheimischen Band „Heavy Beatz“ mit doppelter Bassbesetzung, standen erst einmal nur eingefleischte Fans ganz weit vorn vor der Bühne. Die anderen warteten noch etwas ab.

Ja, man konnte merken, dass alle erst noch langsam wieder reinkommen müssen in die Open-Air-Konzerte. Das hatten sich auch die Organisatoren um Sascha Ruppert gedacht und haben den Haune-Rock einfach mal komplett rumgedreht.

Die Bühne mit Hinterbühne und Backstage steht dieses Jahr an den Fischteichen und bietet ein wunderbares Ambiente auf trockenem Arial, entkoppelt von den Zuschauerströmen. Und diese strömten beim Dunkelwerden zu Hauf, um die Crossover-Band „Dog Eat Dog“ live im „Valley of Rock“ bei ihrer Bühnenshow zu erleben und im Rhythmus mit zu springen.

Als klassischer Gegenpol traten in den Umbaupausen die Fahnenträger mit ihrem Clannachwuchs, die Piper und die Drums vom „Burghaun Castle“ unter strenger Aufsicht des Pipe Major auf und ernteten ihren Applaus. Etwas Mainstream aus der Richtung von Guns N´Roses, AC/DC, Kid Rock, Aerosmith oder Metallica gefällig? Das lieferten prompt in ihrer stürmisch wilden Art „The New Roses“ mit Frontmann Timmy Rough.

Ganz anders wieder der als Irish Folk verpackte Punk-Rock der achtköpfigen Band „Mr. Irish Bastard“. Ihr Drive und ihre Spiellust begleitete die Tanzwütigen im fahlen Mondschein zu Beginn des neuen Tages im Haunetal.

(Steffen Sennewald)

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