Auf Hauptversammlung: Bürgermeister Möller lobt Arbeit der Haunetaler Feuerwehren

„Auf euch ist Verlass“

Zahlreiche Ehrungen und Beförderungen gab es auf der Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehren aus Haunetal - hier mit Bürgermeister Hein-Peter Möller (Mitte) und Gemeindebrandinspektor Daniel Streibler (4. v. l.) - siehe auch „Hintergrund“ Foto: Jeuthner

Haunetal. „Auf euch ist Verlass.“ Mit diesen Worten hat Bürgermeister Hein-Peter Möller die Arbeit der Freiwilligen Feuerwehren in Haunetal gelobt. Auf der Jahreshauptversammlung der Wehren würdigte der Bürgermeister auch und besonders den Einsatz der Feuerwehrleute bei den zuletzt schwierigen Witterungsverhältnissen.

Möller versicherte, es werde auch künftig alles unternommen, um die Ausstattung der Haunetaler Wehren auf dem Stand zu halten, der den aktuellen Anforderungen entspreche. In diesem Jahr seien dafür Ausgaben in Höhe von 65 000 Euro veranschlagt, im vergangenen Jahr seien es 80 000 Euro gewesen. Besonders hob Möller die sehr gute Nachwuchsarbeit der Wehren hervor

Gemeindebrandinspektor (GBI) Daniel Streibler hatte zunächst eine Bilanz des Jahres 2010 gezogen. So seien die Feuerwehren der Marktgemeinde zu 25 unterschiedlichen Einsätzen gerufen worden. 237 Männer und Frauen hätten dabei über 300 Einsatzstunden geleistet. Darüber hinaus seien bei sechs Veranstaltungen für den Brandsicherungsdienst 55 Stunden geleistet worden.

Fahren in Extremsituationen

Besondere Bedeutung maß GBI Streibler der Fahrerschulung im vergangenen Jahr bei. Hier hätten die Fahrer gelernt, Einsatzfahrzeuge auch in extremen Situationen zu beherrschen. Ebenso wichtig sei der Motorkettensägenlehrgang gewesen. Zwölf Einsatzkräfte mehr seien nun berechtigt, eine solche Säge zu bedienen.

Die bereitgestellten Haushaltsmittel für Unterhaltung von Geräten, Ausrüstung und Fahrzeugen sowie die Beschaffung von Dienst- und Schutzkleidung seien auch 2010 nicht ausreichend gewesen, erklärte der GBI. Dennoch, so Streibler weiter, habe man dringend benötigte Ausrüstungsgegenstände anschaffen können. In Haunetal fehlten nun noch ein Überdrucklüfter und eine neue Tragkraftspritze, die für dieses Jahr beantragt werden sollen.

Erfreut zeigte sich Streibler über die Anschaffung eines Busses, der gegenwärtig zu einem Einsatzleitwagen umgerüstet werde, über das Tragkraftspritzenfahrzeug mit 1000-Liter Tank für den Ortsteil Wehrda und das Fahrzeug, das zum Schutz der Einwohner ins Kruspis beschafft wurde. Er dankte in diesem Zusammenhang den gemeindlichen Gremien und allen Helfern.

Von einer Überprüfung der neu eingerichteten Atemschutzgerätewerkstatt berichtete Atemschutzgerätewart Christoph Funk. Es habe keinerlei Beanstandungen gegeben, die Werkstatt dürfe weiter betrieben werden.

Angebote wahrnehmen

Kreisbrandmeister Udo Mohr appellierte an die Brandschützer, die vielfältigen Aus- und Weiterbildungsangebote auch wahrzunehmen.

Haunetals Wehren zählen 866 Mitglieder, davon 250 Aktive und 31 in der Jugend. (ej)

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