„Können niemals live singen“

Fake-Vorwürfe bei „The Masked Singer“ - ProSieben reagiert mit klaren Worten

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Nach dem „The Masked Singer“-Finale gab es Fake-Vorwürfe.

Haben die prominenten Kandidaten bei „The Masked Singer“ auf ProSieben live gesungen? Einige Zuschauer sind skeptisch. Doch nun reagiert der Sender.

Köln - Wochenlang rätselten die Zuschauer, wer bei „The Masked Singer“ unter den Kostümen steckt. In der letzten Live-Show am Donnerstagabend wurden dann die verbliebenen fünf Teilnehmer enttarnt und der Sieger der ersten Staffel gekürt.

Der Astronaut bekam die meisten Zuschaueranrufe und nahm somit als Letzter seine Maske ab. Darunter verbarg sich der deutsche Sänger Max Mutzke, der vor 15 Jahren für Deutschland am Eurovision Song Contest teilnahm und damals den achten Platz belegte.

Die neun anderen Kandidaten waren Lucy Diakovska (als Oktopus verkleidet), Susan Sideropoulos (Schmetterling), Heinz Hoenig (Kakadu), Marcus Schenkenberg (Eichhörnchen), Stefanie Hertel (Panther), Daniel Aminati (Kudu), Susi Kentikian (Monster), Bülent Ceylan (Engel) und Gil Ofarim (Grashüpfer).

Bei der neuen ProSieben-Rateshow hatten zehn Prominente in den vergangenen Wochen vollständig kostümiert und maskiert live singen müssen. Ein Rate-Team, bestehend aus Collien Ulmen-Fernandes, Ruth Moschner, Max Giesinger und einem wöchentlich wechselnden Gast-Experten (Rea Garvey, Elton, Faisal Kawusi, Samu Haber, Sascha, Adel Tawil), zerbrachen sich gemeinsam mit den Fans der Sendung die Köpfe, wer unter den Masken steckt.

Anhand mehrerer Indizien sowie natürlich dem Gesang hätte man so auf den ein oder anderen Promi kommen können. Ein Teilnehmer verriet nach seiner Demaskierung, an welchem ganz bestimmten Körperteil ihn seine Fans problemlos erkannt haben.

Und die Spekulationen wollen gar nicht abreißen: So wird auch jetzt schon gemutmaßt, welche Kandidaten im nächsten Jahr bei der Pro7-Show antreten könnten

Fake-Vorwürfe bei „The Masked Singer“ - ProSieben reagiert

Doch die TV-Zuschauer beschäftigte offensichtlich auch noch eine andere Frage: Können die Stars unter den Kostümen überhaupt live singen? Skepsis machte sich breit. So wandte sich ein Twitter-User mit folgender Nachricht an ProSieben: „Euch ist schon bewusst, dass die unter solchen Masken niemals live singen können, daher ist das Mikrofon nur ein Accessoire und der Gesang kommt vom Band.“

Das wollte der Privatsender aber nicht so stehen lassen. „Wir würden Sie höflich bitten, nicht zu behaupten, dass die Künstler unter diesen Masken nicht singen. Denn da lügen Sie“, lautete die Antwort. „Kleiner Hinweis: Toningenieure waren am Bau der Masken beteiligt, damit man gut live singen kann.“

Eine andere Nutzerin merkte zudem noch an: „Oh und dass der Panther das Mikro am Vorhang verheddert und man den Gesang kurz nur schlecht hören konnte, war auch eingespielt? Und dass der Kakadu bei ‚Bohemian Rhapsody‘ scheinbar den Text vergaß?“ Die Fake-Vorwürfe entbehren somit jeglicher Grundlage.

„The Masked Singer“ ein Quotenerfolg - ProSieben zieht logische Konsequenz

Trotz teils kritischer Stimmen - einige Zuschauer kritisierten die Länge des Finals an einem Wochentag (Sieger Max Mutzke war erst kurz vor Mitternacht enttarnt worden) - war die erste Staffel von „The Masked Singer“ auf ProSieben ein voller Erfolg. Die rund vierstündige Final-Show aus Köln verfolgten im Schnitt 4,34 Millionen Zuschauer (20 Prozent Marktanteil). Das waren noch einmal 1,18 Millionen mehr als im Halbfinale. Bei der jüngeren Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen lag der Marktanteil sogar bei 38,5 Prozent.

Von Woche zu Woche wuchs das Publikum. Nach diesem Quotenerfolg hat der Sender daher bereits eine zweite Staffel für 2020 angekündigt - allerdings wohl zu einer weniger heißen Zeit im Jahr.

Video: „The Masked Singer“ - Astronaut performt „Tears In Heaven“ von Eric Clapton

sk/dpa

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