„Angriff auf Wache 08“

So viel Offenbach steckt wirklich im neuen Tatort 

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Gute Nachrichten für alle Tatort-Fans im Rhein-Main-Gebiet: Der Fall „Angriff auf Wache 08“ mit Ulrich Tukur (links) wurde auch in Hanau gedreht.

Offenbach und Hanau sind Schauplätze für den am Sonntag ausgestrahlten Tatort „Angriff auf Wache 08“. Doch wie viel wurde wirklich in Offenbach gedreht? 

Update vom Montag, 21.10.2019, 12:30 Uhr: Große Teile der Handlung der am Sonntag ausgestrahlten Tatort-Folge „Angriff auf Wache 08“ sollen in Offenbach und auch zum Teil in Hanau spielen. In Wahrheit ist alles aber ganz anders, wie unser Faktencheck zeigt. Tatsächlich wurde nur zu einem kleinen Teil in Offenbach und Hanau gedreht. 

Tatort: Nur wenig in Offenbach gedreht 

Einzelne Straßenszenen spielen tatsächlich in Offenbach. Die „Wache 08“, die angegriffen wird, steht in den einstigen Ray Barracks in Friedberg, einem Kasernengelände der US-Army. Ebenfalls auf einem früheren Militärgelände wurde die Schießerei am Eiswagen gedreht: in der Pioneer-Kaserne in Hanau. Die Flucht gelingt Murot und einigen seiner Mitstreiter durch die Kanalisation von Maintal, einzelne Aufnahmen entstanden auch im Klärwerk von Hanau.

Update vom Samstag, 19.10.2019, 19 Uhr: Wer Freude an Neo-Western-Filmen aus den 70er Jahren hat, wird den neuen Murot-Tatort lieben. Wie hessenschau.de berichtet, soll der am 20.10.2019 auf ARD zu sehende Tatort "Angriff auf Wache 08" nämlich an die Neo-Western-Filme und ganz konkret an den Film "Assault - Anschlag bei Nacht" von Regisseur John Carpenter angelehnt sein. Einzelne Szenen wurden übernommen und die Atmosphäre weitgehend kopiert. 

Weitere Informationen zum Tatort "Angriff auf Wache 08" erhalten Sie hier auf op-online.de*. Wenn Sie mehr zur Filmmusik wissen wollen, können Sie in diesem Artikel der Gießener Allgemeinen* mehr erfahren.

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Erstmeldung vom Dienstag, 15.10.2019, 9 Uhr: Hanau - Tatort-Fans im Rhein-Main-Gebiet dürfen sich auf einen neuen Fall aus ihrer Heimat freuen. Am Sonntag (20.10.2019) läuft der achte Tukur-Tatort „Angriff auf Wache 08“ um 20.15 Uhr im Ersten. Der Fall spielt in Südhessen irgendwo zwischen Frankfurt und Offenbach - und der Hessische Rundfunk hat ihn unter anderem in Hanau gedreht.

Schauplatz ist eine alte, einsame Polizeiwache an der Peripherie zwischen Frankfurt und Offenbach. Sie ist eigentlich schon ein Polizeimuseum und soll bald abgewickelt werden. Dort arbeiten nur noch zwei Polizisten: Walter Brenner (Peter Kurth) und seine Kollegin Cynthia (Christina Große). Brenner ist ein alter Freund von Felix Murot, der von Ulrich Tukur verkörpert wird.

Hanau: ARD-Tatort „Angriff auf Wache 08“ auch in Pioneer-Kaserne gedreht

Tatort-Ermittler Felix Murot beschließt, seinen Ex-Kollegen Brenner aus BKA-Tagen zu besuchen. Derweil kommen in der nicht näher genannten Ortschaft etliche Vorkommnisse zusammen: Eine Sonnenfinsternis sorgt für Trubel. Eine Tochter rächt ihren ermordeten Vater und flüchtet sich in das Revier. Und ein Gefangenentransport mit Schwerkriminellen landet mit einer Reifenpanne vor dem Revier. Plötzlich wird die alte Polizeiwache beschossen.

Der Hessische Rundfunk nutzte bereits in der Vergangenheit die Pioneer-Kaserne in Hanau für Dreharbeiten zu seinem neuen Tatort, berichtet op-online.de*. Das ehemalige Kasernengelände, das derzeit zu einem großen Wohngebiet entwickelt wird, ist in der Fernsehproduktion ein wichtiger Schauplatz. Eine der Schlüsselszenen spielt in Hanau: Der Vater, den die Tochter später rächen wird, wird aus einem dunklen BMW heraus erschossen.

ARD-Tatort „Angriff auf Wache 08“ spielt auch in Hanau

Regie im Tatort „Angriff auf Wache 08“ führte Thomas Stuber, der auch die preisgekrönten Kinofilme „Herbert“ und „In den Gängen“ gedreht hat. Das Drehbuch schrieben Clemens Meyer und Thomas Stuber. Neben Ulrich Tukur als Felix Murot sind in den Hauptrollen Barbara Philipp, Christina Große und Peter Kurth zu sehen. Auch Thomas Schmauser, Paula Hartmann, Sascha Nathan und Clemens Meyer als DJ Ecki spielen mit.

kke/Georg Leppert 

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