Sie nimmt es mit Humor

Ausgerechnet bei dieser Frage: RTL-Frau mit bösem Patzer bei Quizshow

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Ulrike von der Groeben stand im ZDF für einige Sekunden völlig auf dem Schlauch. 

Ulrike von der Groeben stolperte in der ZDF-Sendung „Der Quiz-Champion“ ausgerechnet über eine einfache Fußball-Frage. Doch die Moderatorin nahm es mit Humor. 

Mainz - Da hatte jemand wohl ordentlich Lampenfieber. Die RTL-Sportmoderatorin Ulrike von der Groeben leistete sich in der am Samstagabend ausgestrahlten ZDF-Show „Der Quiz-Champion“ einen groben Schnitzer, als sie eine wirklich machbare Frage aus ihrem Fachgebiet nicht beantworten konnte und sich beinahe erschrocken über sich selbst zeigte. 

Doch der Reihe nach: Die 61-Jährige Moderatorin war zusammen mit Ulrich Wickert, Pinar Atalay und Wigald Boning in das Promi-Special der beliebten Quizshow eingeladen. Dort traten die Kandidaten der Reihe nach in verschiedenen Kategorien gegen Experten des jeweiligen Fachgebiets an. Mit Guido Knopp, Tim Mälzer, Anna Thalbach, Michael "Bully" Herbig und Marcel Reif war die Experten-Riege dabei nicht minder prominent besetzt. Noch bevor es allerdings ans Eingemachte ging, musste sich jeder der vier Kandidaten zum Warmmachen einem 60 sekündigen „Fragenhagel“ des Moderators Johannes B. Kerner stellen - und in diesem rutschte von der Groeben gleich einmal böse aus. 

Wer gewann die Champions-League?

In der Schnellraterunde wollte Kerner von ihr wissen: „Welcher Fußballverein gewann im Mai erneut die Champions League der Männer?“ Nicht nur für Sportjournalisten eine eigentlich leicht zu beantwortende Frage, doch von der Groeben stand sichtlich auf dem Schlauch: „Ähm … Bin ich verrückt? ... Weiter!“, stieß sie nach einigen Sekunden hervor. Die korrekte Antwort wäre natürlich Real Madrid gewesen.

Besonders bitter: Im Vorlauf hatte von der Groeben noch selbstkritisch angemerkt, dass der Sport die einzige Kategorie sei, in der sie hoffe, auf einige Punkte zu kommen. Anschließend nahm die, trotz ihrer Erfahrung, sichtlich aufgeregte Journalistin das Ganze aber mit Humor: „Ich möchte nicht zurück in die Redaktion kommen“, lachte sie. 

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Von der Couch aus geht es leichter

Trost gab es vom Kollegen Kerner: „Was ich total schön finde ist, dass auch Profis so richtig nervös sein können. All diese Fragen kannst du natürlich leicht beantworten. Das ist ausschließlich die große Bühne.“ Kerner selbst hat an das Finale noch eine ganz besondere Erinnerung: Damals hatte er sich zusammen mit Jürgen Klopp den Frust der Finalniederlage von der Seele gesungen

Trotz des Aussetzers gelang es von der Groeben übrigens, in die nächste Runde einzuziehen. Für einen Gesamtsieg reichte es dann dennoch nicht: Den Jackpot von 25.000 Euro für einen guten Zweck holte Wigald Boning. 

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dk

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