Gerüchteküche

Nach Streitereien mit Netflix: Nintendo soll Pläne zu „Zelda“-Serie zerschlagen haben

Figur des „Zelda“-Helden Link.
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Der ikonische Held Link aus der „Zelda“-Reihe hätte beinahe eine eigene Netflix-Serie bekommen.

Vor mehreren Jahren soll sich Netflix mit Nintendo über eine „Zelda“-Serie unterhalten haben. Nun verrät ein Comedian, was aus den Plänen der Unternehmen geworden ist.

Ähnlich wie „Super Mario“ oder „Pokémon“ gehören die Titel der „Zelda“-Reihe* zu den wohl bekanntesten Games von Nintendo. Die Spiele zeichnen sich durch packende Storys rund um die Figuren Link und Prinzessin Zelda aus. Entsprechend bieten die Geschichten viel Potential für Film- oder Serien-Adaptionen.

Netflix soll vor mehreren Jahren tatsächlich das Gespräch mit Nintendo gesucht haben. Geplant hatten die beiden Unternehmen eine Live-Action-Serie zu „Zelda“, während das amerikanische Produktionsunternehmen CollegeHumor an einer weiteren Serie zur Videospiel-Reihe „Star Fox“ arbeiten sollte. Comedian Adam Conover sei damals an der Umsetzung von letzterem Projekt beteiligt gewesen. Er verriet in einem Podcast, warum beide Adaptionen niemals verwirklicht wurden.

Netflix wollte „Zelda“-Serie produzieren – und machte einen gravierenden Fehler

„Es ist wahrscheinlich niemandem mehr wichtig, aber jetzt habe ich das Gefühl, dass ich diese Geschichte erzählen kann.“ Mit diesem Satz beginnt Comedian Adam Conover das Geheimnis um die niemals produzierte „Zelda“-Serie im YouTube-Podcast The Serf Times zu lüften. Zwischen 2014 und 2015 habe er bei dem Unternehmen CollegeHumor gearbeitet. Seine Vorgesetzten erhielten von Nintendo damals den Auftrag, eine Knetanimation zur Videospielreihe „Star Fox“ zu erstellen. Zeitgleich war bei Netflix die besagte „Zelda“-Serie in Planung.

Nach nur einem Monat soll das Videospiel-Unternehmen die Zusammenarbeit aber gekündigt haben: „Ich erfuhr von meinem Boss, dass wir die ‚Star Fox‘-Produktion nicht mehr umsetzen.“ Grund dafür seien Auseinandersetzungen zwischen Netflix und Nintendo gewesen. Ein Mitarbeiter des Streamingdiensts habe die Pläne zur „Zelda“-Serie offenbar an die Presse weitergegeben. Daraufhin soll Nintendo die Kooperation mit Netflix sowie CollegeHumor eingestellt haben: „Netflix sollte darüber nicht sprechen. Dann ist Nintendo ausgerastet und das Unternehmen hat in Bezug auf sämtliche Projekte den Stecker gezogen“, erzählt Conover.

Da der Comedian diese Informationen nur aus zweiter Hand weiß, müssen die Ereignisse nicht tatsächlich so eingetreten sein. Fest steht jedenfalls, dass Netflix in den letzten fünf Jahren keine Serie zur Videospielreihe veröffentlicht hat. Zu den exakten Gründen der scheinbar gescheiterten Kooperation haben sich der Streamingdienst sowie Nintendo nie geäußert.

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Wird es in Zukunft trotzdem eine „Zelda“-Serie geben?

Die Reaktion von Nintendo lässt darauf schließen, dass das Unternehmen sehr vorsichtig in Bezug auf Kooperationen zu sein scheint. Ob eine „Zelda“-Serie nun vollkommen ausgeschlossen ist, lässt sich aber nur schwer abschätzen. Nach den schlechten Erfahrungen mit Netflix könnte Nintendo durchaus mit anderen Streamingdiensten oder Sendern in Verhandlungen treten. Derzeit gibt es jedenfalls keine Informationen zu kommenden Adaptionen von „Zelda“ oder „Star Fox“. (soa) *tz.de ist Teil des Ippen-Digital-Netzwerks.

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