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Hartz und herzlich: „Zeit zurückdrehen“ – Sandra war noch nie arbeiten

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Von: Sina Koch

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Mit „Hartz und herzlich“ wurde Sandra aus Rostock bekannt. Die fünffache Mutter ist bereits Oma und gibt in der Sozialdoku preis, dass sie noch nie arbeiten war. Das ist der Grund:

Die 37-jährige „Hartz und herzlich“-Darstellerin hat mit ihrem Mann Tino insgesamt fünf Kinder. Davon sind jedoch nur zwei Tinos leiblicher Nachwuchs – aber das macht dem Patchworkpapa gar nichts! Gemeinsam leben sie in dem sozialschwachen Stadtteil Groß Klein in Rostock und teilen ihren Alltag mit den Zuschauern vor dem heimischen Fernsehen, wie MANNHEIM24 berichtet.

SendungHartz und herzlich
SenderRTLZWEI
DrehortGroß Klein, Rostock

„Hartz und herzlich“: Sandra möchte mit ihrer Familie aus dem Plattenbau ausziehen

Sandra lebt mit ihrer Familie im Blockmacherring, ein Problem-Viertel Rostocks. „Wenn ich könnte, dann würde ich so schnell wie ich könnte aus diesem Block hier raus. [Es gibt] hier zu viele Krawalle, zu viel Polizeieinsätze“, beschreibt die „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“-Protagonistin ihre Wohngegend.

Doch der Absprung aus dem Blockmacherring scheint unwahrscheinlich, denn die Rostockerin hatte noch nie in ihrem Leben einen Job. Täglich steht der Gang zur Kita auf der Tagesordnung – danach beginnt für sie die Freizeit, die sie gerne mit kreativen Perlen-Stickereien oder kochen verbringt.

„Hartz und herzlich“ in Rostock: Darum war Sandra aus dem Blockmacherring nie arbeiten

Sandra bleiben rund 300 Euro im Monat, um sich und ihre Familie zu versorgen. „Ich lebe von Hartz IV, weil ich gesundheitliche Probleme habe. Dadurch kann ich leider nicht arbeiten“, erklärte Sandra bei „Hartz und herzlich“. Doch auch eine Ausbildung fehlt ihr heute. Nach der Schule hat die Rostockerin direkt ihre erste Tochter bekommen – an Arbeit war deshalb nicht zu denken. 

Eigentlich habe sie danach eine Lehre anfangen wollen – das habe ihr Ex-Freund ihr jedoch verboten. Er sei extrem eifersüchtig gewesen und habe geglaubt, dass sie in der Lehre fremdgehen würde. Mit dieser Situation ist Sandra bis heute unzufrieden – denn „zu Hause ist es langweilig“ verrät die fünffach Mutter im TV.

„Hartz und herzlich“: Sandra bereut es keine Lehre abgeschlossen zu haben – und früh Mutter geworden zu sein

Die Rostockerin muss jeden Cent zweimal umdrehen und spart an allen Enden. Wenn Sandra könnte, dann würde sie die Zeit zurückdrehen und ihre Ausbildung beginnen: „Wenn ich etwas an meinem Leben ändern könnte, dann würde ich die Zeit zurückdrehen, bis ich 16 bin und würde eine Lehre machen und dann erst Kinder kriegen“, gibt sie bei „Hartz und herzlich – Tag für Tag Rostock“ preis.

Sandra ist sich sicher: „Hätte ich eine Lehre, dann hätte ich heute auch eine Arbeit.“ Zudem wünscht sich die Rostockerin rückblickend nicht mit dem Mann ihrer ältesten Kinder zusammen gewesen zu sein. Für ihre Zukunft bleibt abzuwarten, ob die „Hartz und herzlich“-Darstellerin Sandra doch noch ihren Traumjob ergattern wird, oder ob es auch weiterhin Absagen für die fünffache Mutter hagelt. (sik)

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