Bittere Prognose

ESC 2019: Deutschland auf Platz 24 - Sisters-Song war ein Total-Flop

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Beim ESC 2019 erlebte Deutschland mit „Sisters“ eine schwere Enttäuschung.

Der deutsche Beitrag für den Eurovision Song Contest lag auf dem letzten Platz der Buchmacher. Das hat sich fast bewahrheitet.

Update vom 19. Mai 2019, 1.02 Uhr: Unmittelbar nach ihrem Auftritt wirkte es so, als wäre den „Sisters“ ein sehr großer Stein vom Herzen gefallen. Die beiden Sängerinnen brachen in spontanen Jubel aus, als hätten sie gerade einen Song aufgeführt, der um den Sieg beim Eurovision Song Contest mitspielen müsste. Oder war es nur die Erleichterung, einen Song überstanden zu haben, der bei den Buchmachern zuletzt ein klarer Kandidat für den letzten Platz war?

Viele Zuschauer werden sich bereits in diesem Augenblick gedacht haben, dass „Sisters“ auf keinen Fall einen der vorderen Plätze erreichen können. Zumindest hatten sehr wenige Zuschauer den Impuls, am Ende der Sendung für Deutschland abzustimmen. Das Voting beim ESC 2019 brachte für Deutschland eine bodenlose Enttäuschung. 

ESC 2019 geht für Deutschland ganz bitter aus

Die Punktevergabe beim Jury-Voting zeichnete ein deutliches Bild: Nach den Ergebnissen aus 17 Ländern stand Deutschland noch immer ohne einen einzigen Punkt da. Erst zwei Punkte aus Irland erlösten die Sisters-Fans von der Befürchtung, dass Deutschland ohne zählbares Ergebnis aus Tel Aviv abreisen könnte. Die Highlight des Abends blieben die Wertungen aus Weißrussland und Dänemark, die jeweils acht Punkte vergaben. Diese Wertungen blieben krasse Ausreißer bei einem insgesamt unbeeindruckten Publikum. Insgesamt waren es nur sechs Länder, die beim ESC 2019 für Deutschland Punkte herausrücken wollten.

Die Punkte beim Zuschauer-Voting brachten anschließend die größte Abstrafung, die sich ein Song verdienen kann. Aus allen Ländern erhielt Deutschland beim ESC 2019 0 Punkte von den Zuschauern. Das bedeutet in der Gesamtwertung Platz 24 von 26 Final-Teilnehmern.

ESC 2019: Droht Deutschland nach diesem Sisters-Auftritt eine Pleite?

Update 18.05.2019, 21.35 Uhr: Die Sisters jubeln nach ihrem Beitrag zum Eurovision Song Contest 2019. Aber wirklich verdient? Das Netz sieht den Auftritt der beiden ungleichen Schwestern eher kritisch. „80 Millionen Einwohner, aber nein ... es müssen die beiden sein“, meint eine Followerin gelangweilt.

Und auch am Bühnenauftritt gab es Kritik: „Wer hatte die Idee, die Gesichter in Großbild einzublenden? Feuern bitte!“, meint ein Twitter-Nutzer streng. Ein anderer User meint den Grund für Sisters Jubel-Aktion zu kennen: „Wenn die harte Arbeit getan ist und du weißt, dass du dich jetzt vollaufen lassen kannst, um in aller Ruhe dein Scheitern zu zelebrieren. #ESC2019“ 

Zumindest sind Sisters aber nicht so kontrovers wie einzelne andere Kandidaten beim diesjährigen Eurovision Song Contest. Für einige Verwunderung sorgen vor allem die „Hatari“, die ESC-Teilnehmer aus Island.

ESC 2019: Sisters droht die Mega-Pleite nach Auftritt

Ursprünglicher Artikel: Oh weia! Das könnte mal heute wieder düster werden für Deutschland beim ESC 2019. Also: So eine Bruchlandung mit Ansage. Wenn wir mal wieder Null Punkte aus den anderen Teilnehmer-Ländern bekommen. Danach sieht es nämlich aus. Hier erfahren Sie warum den Sisters - eigentlich schreibt man den Band-Namen „S!ster“ - ein Debakel droht. Und wer unsere Eurovisions-Kandidatinnen eigentlich sind.    

Welche Chancen haben Sisters heute beim ESC 2019?

Glaubt man den Wettquoten der Buchmacher, dann droht den Sisters beim ESC 2019 heute Abend ein Debakel. Laut der Seite Eurovisionworld liegen die deutschen Teilnehmerinnen derzeit auf Platz 26 von 26 Teilnehmern. Also auf dem letzten Platz! Nach derzeitigem Stand hätte Deutschland sich wohl nicht mal für das ESC-Finale qualifiziert! Zum Glück gehören wir zu den „Big Five“-Ländern, die - zusammen mit dem Gastgeber - automatischen ins ESC-Finale einziehen.

Eine weitere bittere Eurovisions-Prognose: Laut den Buchmachern liegt die Chance, dass Sisters heute den Eurovision Song Contest gewinnen könnten, bei unter einem Prozent.

ESC 2019: „Sister“ von Sisters - Das ist der deutsche Beitrag!

Und deren Prognosen verdeutlichen die Erfolgschancen eines Beitrags in der Regel recht gut. Im vergangenen Jahr belegte der deutsche Teilnehmer Michael Schulte im Vorfeld ESC Platz drei bei den Buchmachern. Im Finale holte er den vierten Platz.

Hinzu kommt: Haben Sie „Sister“ von Sisters in den vergangenen Wochen irgendwann mal im Radio gehört? Nein? Was kein gutes Zeichen ist. Denn: Wie sollen wir ganz Europa für unserern ESC-Song begeistern, wenn das Lied uns nicht mal selbst interessiert?

Auch Produzent Ralph Siegel, der 1982 mit Teilnehmerin Nicole den ESC gewann, geht nicht davon aus, dass Sisters große Chancen beim Eurovision Song Contest haben. "Ich wünsche ihnen viel Glück", sagte der 73-jährige Komponist der Deutschen Presse-Agentur nach dem ESC-Vorentscheid. Aber ihm schwane dennoch absolut nichts Gutes. "Ich glaube, es wird ein paar Kids gut gefallen, aber ob die breite Masse international damit leben kann? Natürlich wünsche ich den beiden viel Glück, weil ich sie wirklich bezaubernd finde." Allerdings betonte er auch: "Es wird nicht leicht werden."

Auch das Fachmagazin Musikexpress geht davon aus, dass Deutschland beim ESC 2019 abstürzen wird: „Deutschland hat den ESC noch immer nicht verstanden – und hat sich deshalb mit S!sters bereits jetzt fürs Desaster entschieden.“

Ein weiterer Experte sieht für den deutschen Beitrag von Sisters beim ESC 2019 auch schwarz.

ESC 2019: Einschätzungen aus der euronews-Redaktion

Für die erwartbare Eurovisions-Katastrophe gibt es laut Musikexpress einige Gründe: „Statt seine Hoffnung erneut auf ein junges, Gefühle transportierendes Gesicht zu setzen, wählte Deutschland das erst vier Wochen vor dem nationalen Vorentscheid zusammengecastete Duo S!sters (schon das P!nk-Gedächtnis-Ausrufezeichen im Namen hätte alle Alarmglocken läuten lassen müssen) zum ESC 2019. Ihr Song ‘Sister‘ beinhaltet alle Zutaten, die Deutschlands Blamagen aus den Jahren 2015 und 2017 zu verantworten hatten: massenkompatibler, dabei aber steril gekochter Radio-Castingshow-Pop, Musik und Text aus den Händen eines internationalen Mainstream-Songwriting-Konsortium und zwei Akteurinnen, die Vitae liefern, die absolut keinen Stoff zum Hängenbleiben beim Prä-ESC-Interviewmarathon liefern.“

Dass Sisters heute Abend beim ESC 2019 eine saubere Bruchlandung hinlegen, davon geht auch der britische Musiker Phil Colclough. Er meint zum deutschen Beitrag „Sister“: „Der Song ist ziemlich flach und ehrlich gesagt ganz schön einschläfernd. Für mich ist das der letzte Platz.“

Dazu kommt auch noch eine unerfreuliche Startnummer beim ESC 2019.

ESC 2019: Sind die Sisters wirklich Schwestern?

Auch wenn der Bandname das andeutet: Die Sisters sind keine Schwestern! Carlotta Truman (19) und Laurita Spinelli (26) sind nicht einmal miteinander verwandt. Das Pop-Duo wurde speziell für das Lied „Sister“ zusammengestellt.

Damit nicht genug: Vor dem ESC-Vorentscheid 2019 mussten die beiden sich erst einmal kennenlernen. Wie Carlotta und Laurita erzählen, hatten die beiden im Vorfeld "viel telefoniert und so die Beziehung intensiviert." Laura Kästel, wie Laurita Spinelli mit echtem Namen heißt, kommt aus Königsau (Rheinland-Pfalz). Carlotta Truman stammt aus Hannover (Niedersachsen).

Das Duo S!sters gewann den Vorentscheid zum Eurovision Song Contest 2019 und singt damit für Deutschland in Tel Aviv.

Das Besondere an Sisters ist, dass sie zum einen erst in letzter Minute als Kandidatinnen für den ESC-Vorentscheid nominiert wurden. Zum anderen ist überraschend, dass zuerst der Song und dann die Band entstanden ist. In der Regel werden die Songs nämlich passend und zusammen mit den Künstlern in einem sogenannten Song-Camp komponiert.

Bei den Sisters lief das umgekehrt: Das Lied wurde dem NDR vorgespielt und der Sender machte sich auf die Suche nach passenden Interpreten dafür und wurde bei dem Duo fündig.

Mittlerweile scheinen die beiden Sisters recht gut zu harmonieren. "Heute ist Carlotta die große Schwester", sagt Laurita im Interview mit dem NDR vor dem ESC 2019. Kurz vor dem Song Contest hat es zum ersten Mal zwischen den beiden gekracht, berichtet Laurita. „Wir hatten jetzt das allererste Mal eine Reibung miteinander.“ Stress sei der Grund für den Krach gewesen. Allerdings konnten die Sisters den Streit schnell wieder beilegen, verrät Laurita. „Ich fand das ganz, ganz toll, dass wir sofort wieder zueinander gefunden haben. Wie bei echten Geschwistern.“ Gespielte Harmonie? Oder stimmt die Chemie zwischen Carlotta und Laurita wirklich?

ESC 2019 in Tel Aviv - Deutsche Sisters sorgen für Aufsehen

ESC 2019: Sisters haben sich beim Vorentscheid durchgesetzt 

Die zwei Frauen haben sich beim deutschen ESC-Vorentscheid „Unser Lied für Israel“ am 22. Februar in Berlin gegen sechs andere Kandidaten durchgesetzt. „Wir haben nicht an einen Sieg geglaubt“, sagten die beiden nach dem Vorentscheid. Doch die fast gleichnamige Ballade „Sister“ kam bei Jury und Publikum gut an - und damit gehen sie für Deutschland beim ESC 2019 ins Rennen. Im Gegensatz zu den meisten anderen Ländern muss das Duo nicht mehr im Halbfinale antreten, sondern ist direkt für das ESC-Finale qualifiziert.

Damit treten die Sisters in die Fußstapfen von Michael Schulte, der beim ESC in Lissabon 2018 den vierten Platz erreicht hatte. Der blonde Lockenkopf war damit die Überraschung beim Grand Prix, denn er war bis dato eigentlich nur Insidern bekannt. Doch der Song - eine Hommage an seinen verstorbenen Vater - überzeugte.

ESC 2019: Diesen Beitrag singen die Sisters heute für Deutschland

Die Sisters treten heute mit der Ballade „Sister“ an und wollen damit eine Botschaft transportieren: mehr Zusammenhalt und Miteinander unter Frauen, statt Zickenkriegen und Dramen.

„Die Idee von ‚Sister‘ ist gedacht als ein Beitrag zur „MeToo“-Debatte“, so der ARD-Unterhaltungskoordinator Thomas Schreiber. Der Song wurde mit einer klaren Botschaft für starke, emanzipierte Frauen konzipiert, erklärt er weiter.

ESC 2019: Wer hat das Lied für die Sisters geschrieben?

Den Titel „Sister“ hat ein internationales Produzententeam geschrieben, darunter auch Thomas Stengaard, der bereits am ESC-Song von Michael Schulte „You Let Me Walk Alone“ mitgearbeitet hat - vielleicht ein gutes Zeichen für Deutschland?

Allerdings war „Sister“ - der deutsche Beitrag für den ESC 2019 - gar nicht für Deutschland gedacht. Wie die Bild-Zeitung berichtet, wurde das Lied „Sister“ eigentlich als Eurovisions-Beitrag für die Schweiz geschrieben. Doch dort fanden sich keine passenden Interpreten und „prompt wurde das Lied nach Deutschland geschoben“, so die Zeitung.

In Deutschland fanden sich schließlich die Sisters, die das Lied performen wollten und so wurden sie kurzerhand noch zum Vorentscheid zugelassen. 

Auch das Schweizer ESC-Portal Douzepoints.ch meldet, dass „Sister“ ursprünglich für die Schweiz geschrieben wurde: „2017 ging in der Schweiz zum ersten Mal ein von der Suisa organisiertes Songwriting-Camp über die Bühne. Also am Ort, wo Songs geschmiedet werden. Damals entstand zum Beispiel ‚Stones‘ von ZIBBZ. Und 2018 der Song ‚Sister‘, der jetzt für Deutschland in der Entscheidungsshow ‘Unser Lied für Tel Aviv‘ als Sieger die andern 6 Songs deplazierte. ‚Sister‘ wurde von der Lausannerin Marine Kaltenbacher und dem Berner Tom Oehler zusammen mit der Kanadierin Laurell Barker geschrieben.

Douzepoints.ch meint über den deutschen ESC-Beitrag „Sister“: „Schweizer ‘Abfall‘ für Deutschland. Allerdings habe die Schweiz schon einmal einen ESC-Beitrag aus dem Songwriting-Camp abgelehnt, mit dem dann ein anderes Land durchstartete: So flog das Lied „Nobody But You“ aus der internen Auswahl der Schweiz. Anschließend trat Cesár Sampson mit dem Song für Österreich beim Eurovision Song Contest 2018 in Lissabon an - und holte einen starken 3. Platz.  Deswegen schreibt Douzepoints.ch„Ob es also klug war, dass die Schweiz auf ‚Sister‘ verzichtete und diesen Song Deutschland als ‘Abfallprodukt‘ überliess? Das wird sich weisen.“

ESC 2019: Sisters aus Deutschland auf dem Orange Carpet

Sieg der Sisters beim ESC-Vorentscheid: Fans wittern Verschwörung

Nicht alle ESC-Fans sind über den Sieg des Duos beim deutschen Vorentscheid begeistert. Es gibt sogar Verschwörungstheorien, nach denen das Ganze ein abgekartetes Spiel zwischen der blonden Carlotta und Jury-Mitglied und Revolverheld-Sänger Johannes Strate sei. Der Grund: Der Sänger und Carlotta kennen sich bereits eine Weile. Denn sie war vor fünf Jahren Teil von Strates „The Voice Kids“-Team und stand sogar zusammen mit seiner Band auf der Bühne.

Die Entscheidung zwischen Makeda und dem Sängerinnen-Duo war haarscharf. Der Revolverheld-Sänger hat als letztes Jury-Mitglied seine Wertung abgegeben. Dank ihm gewannen die Sisters das Jury-Voting vor Makeda. Allerdings: Selbst wenn man die Stimme von Johannes Strate für ungültig erklärt hätte, stünde es immer noch 28:28 und da die Sisters auch bei den Zuschauern die volle Punktzahl geholt hatten, hätte eben das Zuschauer-Voting den Ausschlag gegeben.

Den gesamten Auftritt der „Sisters“ beim ESC-Vorentscheid sehen Sie hier im Video:

Auch interessant: ESC-Schock: Eines der erfolgreichsten Länder sagt für den Eurovision Song Contest 2019 ab

Wer ist Sisters? Carlotta Truman war Finalistin bei „Supertalent“ und „The Voice“

Die 19-jährige Carlotta Truman wurde in Hannover geboren und hat bereits bei mehreren Casting-Shows im deutschen Fernsehen mitgemacht: Sowohl bei „Das Supertalent“ 2009 als auch bei „The Voice Kids“ 2014 stand sie im Finale. Sie sang sogar in der ARD-Sendung „Unsere Show für Deutschland“ als Lena Meyer-Landrut-Double.

Mit gerade einmal 12 Jahren gewann sie den Deutschen Rock- & Pop-Preis als beste Solosängerin Deutschlands und schrieb damit Geschichte als jüngste Siegerin. 

Allerdings sei sie, was ihre eigenen Songs angeht, sehr selbstkritisch, so die 19-Jährige in einem Interview mit dem Portal „Bleistiftrocker“. Deswegen habe sie auch keinen Lieblings-Song, den sie selbst geschrieben hat.

Was das Stimmwunder auch verraten hat: Ihre erste eigene CD war der Song „Schrei“ der deutschen Band Tokio Hotel, die musikalisch mittlerweile ganz andere Wege geht: Ihr neuer Song „Melancholic Paradise“ ist der Titel-Song von „Germany‘s Next Topmodel“.

Wer ist Sisters? Laurita Spinelli war bei „Star Search“

Lauritta Spinelli heißt mit gebürtigem Namen Laura Kästel und stammt aus Königsau in Rheinland-Pfalz. Auch sie hat es bereits in diversen Casting-Shows versucht. Im Jahr 2004 nahm sie bei „Star Search“ teil und erreichte immerhin das Halbfinale.

Auch sie kennt die ESC-Gewinnerin Lena Mayer-Landrut persönlich und war bei Konzerten von ihr und auch bei Sarah Connor bereits Background-Sängerin. 

Auf ihrem persönlichen Instagram-Account zeigt sich die 26-Jährige ihren Fans gerne privat - auch mal kuschelnd mit ihren Katzen auf dem Küchenboden in ihrer Wohnung in Wiesbaden. Aber auch heiße Fotos in Dessous hält sie ihren Followern nicht vor:

Eurovision Song Contest 2019: Experte spricht über Sieger-Song

Sobald der deutsche ESC-Teilnehmer feststeht, entbrennt üblicherweise die Diskussion um den Sieger und den Song, der Deutschland repräsentieren soll. Thomas Schreiber erklärt in einem Interview, warum sich die Jury für Carlotta und Laurita entschieden haben: „Sie leben für die Musik, für beide gibt es nichts Wichtigeres. Sie leben, atmen, fühlen Musik und sind ganz unverstellt.“ Beide hätten ihn sowohl im persönlichen Gespräch als auch auf der Bühne sehr beeindruckt.

Kritik an ESC-Song „Sister“: „Kommt total billig rüber“

Doch viele Zuschauer sind da deutlich anderer Meinung. Es hagelt Kritik, wie beispielsweise diese: „Man kann nicht 6 von 7 Kandidaten wochenlang an ihren Songs arbeiten lassen und dann setzt man ein gecastetes Duo mit einer Auftragskomposition ein.“ Auch dieser User zeigte sich enttäuscht über die Entscheidung:

„P!nk lässt grüßen, ist einfach kein glaubwürdiger Act. Allein wegen des Namens wird es in der Berichterstattung, in Kommentaren und in Interviews immer nur darum gehen, dass sie eigentlich keine Schwestern sind, sondern sich erst seit Kurzem kennen. Und dann heißt der Titel auch noch „Sister“. Sisters mit „Sister“. Das kommt total billig rüber“, lautet eine weitere kritische Stimme. Ebenso äußerte sich dieser Nutzer nicht gerade zuversichtlich:

Das Finale des ESC wird am 18. Mai 2019 stattfinden und auch live im TV ausgestrahlt. Der Ticketverkauf hatte bereits am 29. Februar begonnen, wurde jedoch kurz danach wieder aus verschiedenen Gründen eingestellt - jetzt ermittelt die Polizei.

Übrigens: Die österreichische Sängerin Paenda ist bereits im zweiten ESC-Halbfinale ausgeschieden. Mit im Rennen war auch eine Österreicherin mit einem besonders skurrilen Namen, die sich ebenfalls für den ESC 2019 beworben hatte. 

Stimmen Sie ab: Was halten Sie von dem deutschen ESC-Duo Sisters?

jab

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