Olaf Korzinovski übernimmt Leitung

Personal-Karussell bei VW in Baunatal dreht sich: Neuer Werkleiter im November

Baunatal. Der Termin für den Wechsel im VW-Werk Kassel in Baunatal steht jetzt fest. Olaf Korzinovski soll den zweitgrößten deutschen VW-Standort mit 17.100 Beschäftigten ab 1. November leiten.

Der bisherige Werkleiter Thorsten Jablonski (49) geht zu diesem Datum nach Wolfsburg. Das bestätigt Werksprecher Heiko Hillwig auf Anfrage. Olaf Korzinovski war als General Manager Technical bis jetzt in den chinesischen Komponentenwerken für Doppelkupplungsgetriebe in Tianjin und Dalian tätig. Der 50-Jährige stammt aus Braunschweig.

Fängt im November als neuer Chef in Baunatal an: Olaf Korzinovski.  

Im Zuge dieses Wechsels dreht sich das Personalkarussell im Baunataler Werk. Jörg Fenstermann (51), bisher Leiter der Bereiche Logistik und Werktechnik in Baunatal, ersetzt Olaf Korzinovski in China. Auf Fenstermann folgt Michael Fischbach (48), der seit 2011 in Baunatal die Standortoptimierung in den Händen hatte.

Wichtig für das Werk Kassel ist auch ein Wechsel an der Spitze des Getriebebaus. Der jetzige Chef Hans-Josef Watermeier (56) geht demnächst in Vorruhestand. Sein Nachfolger werde Bernd Löber (58), berichtet Werksprecher Hillwig. Der Getriebebau ist das wichtigste Standbein des Standortes. Dort arbeiten allein 6500 Frauen und Männer.

Thorsten Jablonski geht nach Wolfsburg

Der bisherige Werkleiter Thorsten Jablonski wird in Wolfsburg künftig im neu geschaffenen Konzernfeld „Komponente“ das Geschäftsgebiet „Getriebe und E-Antriebe“ leiten. Verantwortet wird der Bereich, zu dem weltweit 56 Werke mit 80.000 Beschäftigten gehören, von Vorstand Thomas Schmall. Auch wenn er zum 1. November gehe, werde er somit weiter auch für Kassel zuständig sein, sagte Jablonski diese Woche im Baunataler Werk.

Betriebsratschef Carsten Bätzold spricht von einer „vertrauensvollen Zusammenarbeit“, die sich mit Thorsten Jablonski nach „einer gewissen Einarbeitungszeit“ ergeben habe. Zusammen mit dem Werkleiter habe man das Effizienzprogramm „Zukunftspakt“ gestaltet.

Und gibt es schon Wünsche des Betriebsrates an den künftigen Chef im Baunataler Werk? Er hoffe, sagt Bätzold, dass man gemeinsam die konstruktive Zusammenarbeit für den Standort fortführe. „Es geht um die Menschen, die Region und um Arbeitsplätze.“

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